Mehr Komfort für die Einwohner von Raperswilen

RAPERSWILEN. Die Gemeinde Raperswilen setzt auf Unterflurcontainer, der erste ist in Betrieb, ein zweiter wird folgen. Von Tieren zerrissene Kehrichtsäcke sind ein Ärgernis.

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RAPERSWILEN. Die Gemeinde Raperswilen setzt auf Unterflurcontainer, der erste ist in Betrieb, ein zweiter wird folgen. Von Tieren zerrissene Kehrichtsäcke sind ein Ärgernis. «Schlimm ist es jeweils während den Festtagen, wenn die Abfallsäcke zu früh am Strassenrand deponiert werden», sagt Willi Hartmann, Gemeindepräsident von Raperswilen. Deshalb habe der Gemeinderat die Chance gepackt und ein kleines Stück Land an der Kreuzung Schulhausstrasse/Schulweg für die Realisierung eines ersten Unterflurcontainers erworben. Dieser werde bereits rege genutzt.

Die Kehrichtverbrennungsanlage Thurgau KVA fördert mit Beiträgen die Unterflurcontainer und übernimmt Unterhalt und Reinigung, die Gemeinde müsse für einen Unterflurcontainer noch etwa 10 000 bis 15 000 Franken aufbringen. «Das ist eine saubere Sache», ist Willi Hartmann begeistert. Ein zweiter soll nun im Dorf realisiert werden und der richtige Platz ist auch schon auserkoren: Auf gemeindeeigenem Land vor dem Feuerwehrdepot. «Dies ist eine Komfortsteigerung für die Einwohner, sie können ihren Abfallsack jederzeit entsorgen und es hilft uns, die Gemeinde sauber zu halten», sagt der Gemeindepräsident. In einer Landgemeinde werde es kaum möglich sein, flächendeckend Unterflurcontainer zu installieren, ist sich Willi Hartmann bewusst. Grundsätzlich könne aber jeder seinen Abfall im gebührenpflichtigen Abfallsack in die Unterflurcontainer schmeissen – ob man nun direkt in Raperswilen oder in Fischbach, Helsighausen, Büren und einem der Weiler wohnt.

Ein allgemeines Infoblatt werde demnächst in die Haushalte verteilt. Wer allerdings im Radius eines Unterflurcontainers wohnt, müsse seinen Abfallsack dort entsorgen. Nach einer Übergangsfrist werden die offiziellen Kehrichtsack-Sammelstellen aufgehoben. «Diese Anwohner werden wir noch schriftlich darüber informieren», sagt Gemeindepräsident Willi Hartmann. (red./het)

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