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Mehr Geld fürs Eissportzentrum

ARBON. Bis 2017 finanziert Arbon den Betrieb des EZO mit einem erhöhten Beitrag mit. Das Stadtparlament setzt ein klares Signal für die regionale Zusammenarbeit.
Max Eichenberger

«Aus privater Initiative ist die wichtigste regionale Sportanlage entstanden», erinnert Kommissionspräsident Andrea Vonlanthen (SVP) an die Bedeutung des Eissportzentrums Oberthurgau. Längst sei das EZO zu einem Jahresbetrieb geworden: nicht nur fürs Eishockey und den Eis(kunst)lauf, auch für kulturelle und gesellschaftliche Anlässe.

Die ganze Region profitiert

Russische Hockeycracks, Eisprinzessinnen, Boxer: Viele auch ausländische Sportler nutzten die Anlage. Von deren Beherbergung profitiere nicht nur die Hotellerie bis nach Arbon. «Das EZO ist ein Werbeträger für die ganze Region über die Landesgrenzen hinaus – und ein wichtiger Standortfaktor für die Oberthurgauer Gemeinden», sagt Vonlanthen. Das EZO werde auch von Arboner Schulen und Privatpersonen genutzt.

Trotz professioneller Leitung würden nun Beiträge der öffentlichen Hand unumgänglich, um Betriebsdefizite von einer Viertelmillion Franken zu decken. Arbon soll daher bei einer Finanzierungslösung mitmachen, welche die Regionalplanungsgruppe Oberthurgau (RPO) erarbeitet hat.

62 295 Franken jährlich

Demnach müsste Arbon bis 2017 befristet jährlich 62 295 Franken beisteuern. Seit zwei Jahren entrichtet die Stadt bereits 3 Franken je Einwohner, also rund 40 000 Franken, um mitzuhelfen, den Betrieb zu sichern. Romanshorn hat zur Finanzierungslösung bereits Ja gesagt und leistet als Standortgemeinde den Hauptteil.

«Keine Trittbrettfahrer»

«Regionale Sportstätten im Verbund zu betreiben und attraktive Angebote für Freizeit und Sport zu schaffen, macht Sinn», meint Bernhard Bertelmann für die SP. Als Signal für die regionale Zusammenarbeit und andere Gemeinden, ihren Obolus zu leisten, treten alle Fraktionssprecher für die Vorlage ein. Trittbrettfahrer dürfe es keine geben.

Stadtrat Reto Stäheli zufolge profitieren Schulen so weiterhin von vergünstigten Abos. Einstimmig genehmigt das Parlament die jährlichen Betriebszuschüsse.

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