Mehr als eine Anlaufstelle

ARBON. Der älteren Bevölkerungsgruppe bietet Pro Senectute neben praktischen Alltagshilfen Beratung, verschiedene Kurse und Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung an. Näheres erfuhren die Senioren an einem besonderen Tag der offenen Türe.

Trudi Krieg
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Geschäftsstellenleiterin Ursula Dünner informiert die Besucher. Auch mit dabei: Die Stadträte Patrick Hug (r.) und Hans-Ulrich Züllig. (Bild: Trudi Krieg)

Geschäftsstellenleiterin Ursula Dünner informiert die Besucher. Auch mit dabei: Die Stadträte Patrick Hug (r.) und Hans-Ulrich Züllig. (Bild: Trudi Krieg)

Pro Senectute Arbon ist an zwei Orten stationiert: an der Kapellgasse 8 mit der Beratungsstelle und dem Kurslokal, mit dem Büro für Alltagshilfen an der Brühlstrasse 5a. Mit einer Rallye durch die Altstadt sind die beiden Standorte verbunden worden.

«Wir bieten alles an»

«In Arbon bieten wir alles an», freute sich Ursula Dünner, Geschäftsführerin von Pro Senectute Thurgau, bei der Begrüssung der ersten Gäste an der Brühlstrasse 5a. Pro Senectute ist für Senioren tätig in den Bereichen Sozialberatung, Alltagshilfe, Bildung, Sport, Soziales und Freiwilligenarbeit. Das Angebot ist im Thurgau nicht an allen Standorten so umfangreich wie in Arbon. Die Freiwilligenarbeit wird durch Ortsvertreterinnen organisiert und betreut. Diese pflegen den Kontakt zu Gemeinde, Kirche und Vereinen. Mittagstisch, Besuche bei hohen Geburtstagen, Altersnachmittage und Ähnliches werden über Freiwilligenarbeit durchgeführt: «Dafür bieten wir den Menschen, die sich freiwillig engagieren, Weiterbildung und Betreuung an», sagt Ruth Renz, Regionalvertreterin Freiwilligenarbeit.

Hilfe bei Steuererklärung

Auch Astrid Antoniolli, Einsatzleiterin Alltagshilfen, berichtete aus ihrem Tätigkeitsfeld. Man könne direkt zu ihr kommen, wenn Hilfe im und ums Haus, beim Ausfüllen der Steuererklärung oder Unterstützung in andern Bereichen des Alltags benötigt werden. Am Tag der offenen Tür führte der Weg von der Vermittlungsstelle für Alltagshilfe zur Beratungsstelle. An der Kapellgasse 8 empfing Beratungsstellenleiterin Heidi Messerli die Gäste. Man wolle an diesem Tag auch die neuen Räume zeigen, in denen Pro Senectute nach dem Auszug aus dem Zik tätig sei, sagte Heidi Messerli, während sie in den Kursraum führte, wo beim «Hüetli-Frisbee» spielerisch ein weiterer Wettbewerbs-Buchstabe gewonnen wurde auf dem Tisch.

Senioren aktivieren

Im Kursraum konnte man sich mit Informationsmaterial der Bereiche Bildung und Sport eindecken, zu Sprachkursen, Gesprächsgruppen, Wandertagen und vielem mehr. Hier wurde auch klar, dass Pro Senectute nicht einfach passiven Senioren etwas bietet, sondern deren Eigeninitiative fördert. Senioren im Klassenzimmer beispielsweise ist ein Projekt für Einsätze in Schulen, Kindergarten und Hort.

Aus technischen Gründen musste die Filmvorführung abgebrochen werden. Pro Senectute Thurgau wird im Herbst einen Filmabend organisieren.

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