«Medien sind kein Ersatz für das wirkliche Leben»

Sie haben letztes Jahr einen Infoanlass zum Thema Medienerziehung für die Eltern organisiert. Was wollten Sie damit erreichen?

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Gebi Matthey Schulleiter Schulanlage Kurzdorf und Ergaten

Gebi Matthey Schulleiter Schulanlage Kurzdorf und Ergaten

Sie haben letztes Jahr einen Infoanlass zum Thema Medienerziehung für die Eltern organisiert. Was wollten Sie damit erreichen?

Die Eltern wurden darüber informiert, was es an digitalen Medien auf dem Markt hat. Zudem wollten wir sensibilisieren, was es heisst, einen sinnvollen Umgang mit Medien zu pflegen. Es ging darum, mit den Kindern nicht nur die zeitliche Mediennutzung zu thematisieren, sondern auch die inhaltliche.

Wie wichtig ist es, dass Kinder bereits in der Primarstufe mit der Mediennutzung konfrontiert werden?

Sehr wichtig. In der Mittelstufe sind Medien dauernd Thema. Wir versuchen, die Kinder zu einem sinnvollen Umgang mit Medien anzuleiten, mit den Schülern darüber zu reden und sie über die Gefahren zu informieren. Wir können nicht früh genug damit beginnen.

Wieso?

Bei einzelnen Kindern steht bereits im Primarschulalter ein Fernseher im Zimmer. Wir wollen den Eltern und Kindern zeigen, dass Aktivitäten, wie sich draussen mit Freunden zu treffen, nie vergessen werden dürfen. Die Schule kann einen kleinen Beitrag zur Medienkompetenz der Kinder leisten, den grössten Teil übernehmen jedoch die Eltern. Man sollte so früh wie möglich damit anfangen, denn Medien sind kein Ersatz für das wirkliche Leben. (woo)

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