Max Soller steht nicht als Gemeindeammann zur Verfügung

Max Soller bestätigte an der Hauptversammlung der SVP Wigoltingen in Bonau, dass er eine Kandidatur als Gemeindeammann ablehne.

Christof Lampart
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bonau. Rund 20 Parteimitglieder, die beiden Gemeindeammann-Kandidaten Sonja Wiesmann (SP) und Rainer Hugener (Grüne) waren im Bonauer «Rössli» am Montagabend an der Versammlung zugegen. «Die Frage einer Kandidatur wurde an mich herangetragen, aber es kommt nicht gut, wenn ein Bisheriger als Gemeindeammann kandidiert – denn auch ich war ein Teil der Kritisierten», sagte Soller. Ein Neuanfang sei deshalb notwendig. Der könne nur mit frischem Personal geschehen. Zugleich sei es aber wünschenswert, wenn ein Teil des Gemeinderates sich aus Bisherigen zusammensetze.

Aus diesem Grund beschloss die Orts-SVP einstimmig die bisherigen bürgerlichen Gemeinderäte Robert Tobler, Peter Roth und Andreas Ullmann wie auch die neu kandidierende Gewerbe-Frau Ingrid Bissegger zu unterstützen – vorausgesetzt, sie wollten dies. Auf eine Unterstützung des nominellen SVP-Mitgliedes Thomas Huber wurde verzichtet, da dieser von sich aus eine Unterstützung der Partei abgelehnt habe, erklärte Soller. Über die anderen Kandidaten wisse man nicht, ob sie bürgerliches Gedankengut verträten, weshalb die SVP von weiteren Wahlempfehlungen absah.

Eine solche gab es auch nicht für Wiesmann und Hugener, die SVP beschloss Stimmfreigabe. Zwar gaben sich die beiden Linken als Realos zu erkennen, die bei allen Entscheiden das Gespräch mit dem politischen Gegner suchten, doch wollten sich beide nicht im Vorhinein weitere Steuersenkungen versprechen.

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