Markus Degen wird Pfarrer

Die Katholische Kirchgemeinde Hagenwil bekommt wieder einen Pfarrer. Am Sonntag wird zum Begrüssungsgottesdienst eingeladen.

Maya Mussilier
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Markus Degen fühlt sich in Hagenwil gut aufgenommen. (Bild: Donato Caspari)

Markus Degen fühlt sich in Hagenwil gut aufgenommen. (Bild: Donato Caspari)

HAGENWIL. Am 1. August hat Markus Degen das Pfarramt in der Katholischen Kirchgemeinde Hagenwil übernommen. Mit offenen Armen sei er hier empfangen worden, sagt er. Markus Degen tritt in Hagenwil die Nachfolge von Alfred Keller an, der letzte Weihnachten verstorben ist.

Mischung ist spannend

In Hagenwil hat Markus Degen ein 50-Prozent-Pensum als Pfarradministrator inne. Zusätzlich ist er mit einem 25-Prozent-Pensum als priesterlicher Mitarbeiter in der Katholischen Kirchgemeinde Amriswil beschäftigt. Diese Mischung einer kleinen und einer grossen Kirchgemeinde empfindet Markus Degen als besonders spannend.

Der neue Hagenwiler Pfarrer ist 1972 in der Nähe von Koblenz geboren und hat vor seinem Studium eine Ausbildung zum Schädlingsbekämpfer gemacht. Studiert hat er von 1993 bis 1999 in Chur. «Das war mein erster Kontakt zur Schweiz», erzählt er. 1999 wurde er in Liechtenstein zum Priester geweiht und war danach 14 Jahre in der Seelsorge (von Vaduz) tätig – zuerst als Kaplan in Schaan, später als Domvikar und Dompfarrer in Vaduz. Eine Krankheit habe ihn schliesslich dazu bewogen, nach einer neuen Stelle zu suchen. «Ich wusste, dass die Arbeit in einer grossen Pfarrei wie Vaduz mit meiner Krankheit nicht mehr zu vereinbaren war. Deshalb habe ich Anfang 2013 nach einem neuen Wirkungskreis Ausschau gehalten und bin dabei auf Hagenwil gestossen.

Grosse Lebenshilfe

Markus Degen freut sich auf sein neues Amt. Sein Ziel ist es, die Menschen zu Gott zu führen. «Es ist mir ein grosses Anliegen, meine Freude am Glauben weiterzugeben. Der Glauben ist nämlich nicht einfach nur mit Einschränkungen verbunden sondern eine grosse Lebenshilfe.» Ansetzen will er mit dem Gedanken schon bei seiner Arbeit mit den Kindern der Kirchgemeinden.