Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

MANNENBACH: Café wird Pizzeria

Die ehemalige «Station einzigartig» hat einen neuen Namen und einen neuen Betreiber. Die Rechnung geht auf.
Margrith Pfister-Kübler
Marina Wettstein und Antonio Oliveira sind gut gestartet. (Bild: Margrith Pfister-Kübler)

Marina Wettstein und Antonio Oliveira sind gut gestartet. (Bild: Margrith Pfister-Kübler)

Die Probephase ist erfolgreich bestanden. Das ist den fröhlichen Gesichtern von Seehotel-Schiff- Wirt Antonio Oliveira und «Lago mio»-Geschäftsführerin Marina Wettstein abzulesen. Es laufe sehr gut, meinen die beiden lachend. Seit dem 8. Mai ist das «Lago mio» geöffnet, aber noch mit provisorischer Bewilligung. «Deshalb haben wir bisher auch keine offizielle Eröffnung gefeiert. Am 6. Dezember veranstalten wir aber einen Tag der offenen Tür», verkündet Marina Wettstein. Fünf Angestellte arbeiten im «Lago mio».

Bis Ende 2016 hiess das Restaurant im denkmalgeschützten Bahnhofgebäude «Station einzigartig». Wirtin Karin Länzlinger führte das Lokal tatsächlich bezaubernd einzigartig. Doch gesundheitliche Probleme zwangen sie zur Aufgabe (unsere Zeitung berichtete). Irgendwann lockte es Antonio Oliveira, das ohne Nachfolge gebliebene Restaurant wieder zu beleben. «Innerhalb von fünf Minuten haben wir uns verstanden», erklärte Oliveira die Verhandlungen mit den Besitzern Karin und Hansjörg Länzlinger. Oliveira hat den Bahnhof «Lago mio» getauft. Er soll südländische Ferienstimmung verbreiten. Eine Pizzastation wurde eingebaut. Im ehemaligen Lagerraum ist jetzt ein zusätzlicher gemütlicher Gastraum eingerichtet.

Zmittag für jedes Portemonnaie

Das «Lago mio» biete einen guten Kontrast zum Seehotel Schiff, sagt Oliveira. Es gebe sogar Schüler, die im Lokal eine Pizza kaufen und diese dann am Seeufer essen. Oder Kondukteure, die sich ihren Zmittag telefonisch vorbestellen. Geschäftsführerin Marina Wettstein, die in Ermatingen aufgewachsen ist, hat nach der Hotelfachschule in Portugal, Genf und Zürich gearbeitet. Stolz erzählt sie: «Meine Grosseltern Jakob und Alice Fehr haben das einstige Restaurant Frohsinn mit Bäckerei in Mannenbach geführt.»

Das Gerücht hatte schon die Runde gemacht: Antonio Oliveira wollte das Seehotel Schiff eigentlich verlassen. Die Kündigung war schon eingereicht. «Ja, ich war mit neu vorgelegten Bedingungen der Eigentümer nicht einverstanden.» Doch es war kein neuer Kapitän in Sicht und der Gastronom machte sich Sorgen um seine Angestellten und die Lehrlinge. Darum setzte er sich noch einmal an den Verhandlungstisch und bleibt nun doch.

Margrith Pfister-Kübler

kreuzlingen@thurgauerzeitung.ch

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.