Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

MÄRWIL: Schwank aus dem Alltag

Die abwechslungsreiche Turnshow begeisterte das Publikum. Vor allem, wenn es nackte Haut zu sehen gab.
Rudolf Steiner
Die jungen Turnerinnen der kleinen Mädchenriege beeindrucken mit akrobatischen Übungen. (Bild: Rudolf Steiner)

Die jungen Turnerinnen der kleinen Mädchenriege beeindrucken mit akrobatischen Übungen. (Bild: Rudolf Steiner)

Neun Turnriegen vom Muki- und Vaki-Turnen über die Buben- und Mädchenjugi bis zu den gestandenen Turnern und den Ü35 des Frauenturnvereins gibt es in Märwil. Die 200 Turner bereiten sich seit Wochen auf das Grossereignis, den seit Jahrzehnten erfolgreichen Unterhaltungsabend, vor. Diese Veranstaltungen haben sich zwar zu glamourösen Turnshows mit Sketcheinlagen, Songs aus Pop und Musicals und Tanzeinlagen gewandelt, werden aber gerade deswegen vom Publikum heiss geliebt. Die traditionellen Unterhaltungsabende sind zu kulturellen Highlights im Dorfleben mutiert, anders lässt sich das grosse Interesse und der ungebremste Zustrom des Publikums nicht erklären.

Von erster Liebe zum ledigen Märwiler

Die diesjährige Show steht unter dem Motto «Än Schwank us äm Läbe». Alle Nummern werden mit einem Sketch angekündigt, in denen es um Dinge wie «Aller­ersti Fahrstund», «Ersti Liebi», «Rekruteschuel», «Turnfest» oder «Lediger Märwiler suecht» geht. Die Riegen setzen die Themen mit spektakulären Turnübungen oder rassigen Tanzeinlagen mit Einsatz und Spielfreude um. So kurven die kleinsten Buben und Mädchen der Muki- und Vaki-Riege mit Spielzeugautos auf der Bühne herum, die Kitu-Riege hopst mit grellgrünen Stofftunnels umher, und die grösseren Mädchen der Mädchenriege zeigen einen Öpfeltanz mit grossen Apfelringli. Am meisten Applaus erhalten die Riegen der älteren Turner und Turnerinnen, wobei die Lautstärke des Applauses und die begeisterten Zwischenrufe mit den schwindenden Tenues zunehmen. Je mehr nackte Haut und wohlgeformte Bodys auf der Bühne herumturnen, desto begeisterter ist die Reaktion des Publikums. So erstaunt es denn auch nicht, dass alle diese Riegen frenetisch zu einer Zugabe herausgeklatscht werden.

Rudolf Steiner

weinfelden

@thurgauerzeitung.ch

Weitere Aufführungen:

19. und 21. Januar, 20 Uhr in der Turnhalle Märwil.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.