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MÄRWIL: Präsidentin für die coole Schule

Interimspräsidentin Renata Franciello kandidiert fürs Präsidium der Primarschulgemeinde Regio Märwil. Zwei Jahre lang suchte die Behörde erfolglos ausserhalb ihrer Reihen nach Kandidierenden für das Amt.
Mario Testa
Renata Franciello in ihrer Stube. Sie kandidiert als Präsidentin der Primarschulgemeinde Regio Märwil. (Bild: Mario Testa)

Renata Franciello in ihrer Stube. Sie kandidiert als Präsidentin der Primarschulgemeinde Regio Märwil. (Bild: Mario Testa)

Mario Testa

mario.testa@thurgauerzeitung.ch

Renata Franciello, hatten Sie Erfolg mit der Suche nach Kandidierenden fürs Präsidium in der Märwiler Bevölkerung?

Nein, leider nicht. Alle Aufrufe und Anfragen haben nichts gebracht. Es hat sich nur eine Person gemeldet, welche jedoch noch nicht in der Gemeinde wohnt und daher hatte sich diese mögliche Kandidatur bereits wieder erledigt.

Wie lange suchen Sie mit den Kollegen in der Schulbehörde schon nach einem Kandidierenden fürs Präsidium?

An der Versammlung 2016 hatte der damalige Präsident Felix Diggelmann seinen Rücktritt per Anfang 2017 bekannt gegeben. Seit zwei Jahren ist also bekannt, dass es einen neuen Präsidenten oder eine neue Präsidentin braucht.

Haben Sie denn auch aktiv gesucht oder einfach darauf gehofft, dass sich jemand meldet?

Wir haben in den vergangenen zwei Jahren diverse Aufrufe gemacht. Mehrmals in den Gemeindenachrichten, auf unserer Website, in Medienberichten – sogar das Regionalfernsehen war mal hier. Dazu haben wir auch einige Personen direkt angesprochen. Aber ohne Resultat.

Überrascht Sie das?

Wir haben nicht gerade mit einem Ansturm gerechnet, aber doch immerhin mit vereinzelten Kandidierenden. Es ist schon ernüchternd, dass sich trotz der langen Zeit und der mehrmaligen Aufrufe niemand gemeldet hat.

Wie erklären Sie sich dieses Desinteresse am Präsidium der Primarschulgemeinde?

Das ist schwer zu sagen. Vielleicht sind die Leute einfach schon andernorts zu stark engagiert. Vielleicht ist es heute auch einfach eine Generation von Leuten ohne Ambitionen auf öffentliche Ämter. Sicherlich abschreckende Wirkung hatten auch die Nachrichten über die Umtriebe mit anstrengenden und fordernden Eltern. (siehe Kasten)

Nun kandidieren Sie selbst als Präsidentin. Was hat sie zu diesem Schritt bewogen?

Seit Sommer 2018 bin ich ja bereits Interimspräsidentin. Und ich muss sagen, ich fühle mich recht wohl in dieser Rolle. Mir gefällt die Aufgabe und ich bin motiviert, würde mich über das Präsidium freuen. Zudem klappt es sehr gut in der Behörde, mit der Schulleitung und der Lehrerschaft in der Primarschule. Wir sind eine echt coole Schule.

Wann haben Sie sich zur Kandidatur entschlossen?

Ende vergangenen Jahres haben wir in der Behörde die Versammlung vom 28. März besprochen und da kam auch der Punkt des Vakanten Präsidiums zur Sprache. Ich habe mir gut überlegt, ob ich kandidieren will und mich dann dazu entschlossen. Da ich im Herbst meine Ausbildung zur Verwaltungsökonomin abgeschlossen habe, habe ich nun einerseits den nötigen Rucksack und andererseits auch wieder deutlich mehr Zeit für das Amt.

Entsteht eine Vakanz in der Behörde, sollten Sie zur Präsidentin gewählt werden?

Ja. Deshalb möchten wir Interessierte auch bitten, sich zu melden, wenn sie in der Behörde mitwirken wollen.

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