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MÄRWIL: Die Vizepräsidentin muss es richten

Die Primarschulgemeinde geht ohne Präsident in die neue Legislatur. Auch an der Versammlung vom Montagabend meldete sich niemand für das Amt. Für Diskussionen sorgte die Umnutzung des Gemeindesaals.
Mario Testa
Die wiedergewählten Behördenmitglieder Martin Reinhard und Manuel Humbel lauschen den Ausführungen ihrer Amtskollegin Renata Franciello. Auch der abtretende Präsident Felix Diggelmann hört seiner Nachfolgerin auf Zeit zu. (Bild: Mario Testa)

Die wiedergewählten Behördenmitglieder Martin Reinhard und Manuel Humbel lauschen den Ausführungen ihrer Amtskollegin Renata Franciello. Auch der abtretende Präsident Felix Diggelmann hört seiner Nachfolgerin auf Zeit zu. (Bild: Mario Testa)

Mario Testa

mario.testa@thurgauerzeitung.ch

«Den Wahlzettel für den Schulpräsidenten müssen Sie nicht ausfüllen, weil diese Wahl nicht stattfindet», sagt Felix Diggelmann zu den 95 Stimmbürgern im Gemeindesaal Märwil. Zuvor hatte er nochmals gefragt, ob nicht doch noch jemand als sein Nachfolger kandidieren möchte, doch es blieb ruhig im Saal. Somit bleibt das Amt des Schulpräsidenten der Primarschule Regio Märwil ab den Sommerferien vakant, vorläufig bis zur nächsten Versammlung in einem Jahr. Felix Diggelmann bleibt der Primarschule als Schulleiter erhalten.

In die Bresche springen muss nun wohl Renata Franciello, die amtierende und designierte Vizepräsidentin der Schulbehörde. «Martin Reinhard kann aus beruflichen Gründen nicht die Zeit dafür aufbringen und auch Manuel Humbel nicht – und Nouria Jarjour ist ja neu. Es läuft also alles auf mich als Vizepräsidentin hinaus», sagt Franciello im kurzen Gespräch, während Diggelmann und die Stimmenzähler ausserhalb des Saals die Wahlzettel für die Behördenmitglieder und die Rechnungsrevisoren auszählen. Nouria Jarjour kandidierte für einen der vier Sitze als Behördenmitglied und wurde wie die drei wieder Antretenden gewählt. «Alle Kandidaten erreichten 89 und mehr Stimmen, ein gutes Resultat», sagt Diggelmann zum Wahlergebnis.

Gewinn statt Verlust dank hoher Steuererträge

Renata Franciello muss an diesem Abend bereits beweisen, dass sie auch mit schwierigen Situationen zurecht kommt. Ein paar kritische Fragen zur Rechnung und zum Budget beantwortet sie knapp, aber souverän und schliesslich auch zur Zufriedenheit der Fragesteller. Einstimmig genehmigen die Stimmberechtigten die Rechnung 2016 – die dank über Erwarten hoher Steuereinnahmen mit einem Überschuss von fast 150'000 statt dem budgetierten Minus von 20'000 Franken abschliesst – sowie das Budget 2017, das bei einem gleichbleibenden Steuerfuss von 63 Prozent mit einem Rückschlag von einer knappen Viertelmillion Franken rechnet.

Zum Schluss der Versammlung, nach herzlicher Verabschiedung von Felix Diggelmann, warb Organisator Erwin Greminger für das Schulschlussfest vom 30. Juni bis 2. Juli in Lanterswil.

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