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MÄRSTETTEN: Nächster Stop – Traumjob

Die Sekundarschule veranstaltet für die Schüler der zweiten Klasse eine Berufswahlwoche. Jeden Tag lernen die Jugendlichen neue Berufe kennen.
Isabella Gómez
Stefanie Moser erklärt den Schülerinnen ihre Arbeit im Steueramt Märstetten. (Bild: Isabella Gómez)

Stefanie Moser erklärt den Schülerinnen ihre Arbeit im Steueramt Märstetten. (Bild: Isabella Gómez)

Isabella Gómez

isabella.gomez@thurgauerzeitung.ch

Für die Schüler der zweiten ­Sekundarstufe wird es langsam ernst: Die Berufswahl fängt an. Um den Schülern einen vielseitigen Einblick in verschiedene Berufe zu ermöglichen, veranstaltet die Sekundarschule Märstetten eine Berufswahlwoche. Im Rahmen dieser Sonderwoche besuchten fünf Schülerinnen am Dienstagmorgen während zweier Stunden die Gemeindeverwaltung. Damit sollten sie einen Einblick in den Beruf der Kauffrau erhalten. Christian Baumann, Gemeindeschreiber und Berufsbildner, möchte die Schüler bei der Berufswahl unterstützen und ihnen den Beruf näherbringen: «Die Schüler müssen bald eine Lehre finden oder entscheiden, was sie studieren wollen. Daher finde ich es sehr gut, dass sie die Möglichkeit bekommen, einen Einblick in die verschiedenen Berufe zu gewinnen», sagt er.

Nach der Begrüssung im Gemeindehaus geht es für die Schülerinnen gleich zur ersten Station. Dort lernen sie, welche Fertigkeiten bei den Sozialen Diensten und bei den Bestattungsdiensten von Nöten sind. Auch bei den Einwohnerdiensten gibt es einen kleinen Vortrag mit vielen Beispielen, dazu ein lustiges Video zur Auflockerung.

Erfahrungen einer Lernenden

Die nächste Abteilung ist die Bauverwaltung. Der Leiter betont, dass dies nicht nur ein Männerberuf sei, was seine Mitarbeiterin bestätigt. Beim Steueramt können sich die Schülerinnen mit einem fiktiven Fall ein Bild von der Arbeit in der Abteilung machen. Auch der Gemeindeschreiber stellt seine Tätigkeiten vor. Zum Schluss spricht eine Lernende im zweiten Lehrjahr über ihre Erfahrungen in der Berufswelt. «Wenn man noch zur Schule geht, ist es schwer, sich den Ar­beitsalltag vorzustellen», sagt eine der Schülerinnen. Sie sind sich jedoch einig, einen tiefen Einblick erhalten zu haben.

Präsentationen gibt es bei der Nuun GmbH nicht. Eine Schülerin verbrachte dort den ganzen Tag, um den Beruf Mediamatiker kennen zu lernen. Im Gegensatz zur Gemeinde setzt Geschäftsführer Sam Müller auf «Learning by doing». Am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag war jeweils ein Schüler in seiner Firma. «Ich zeige ihnen ziemlich praxisnah, was es heisst, in diesem Beruf zu arbeiten», sagte Müller.

«Ziel der Berufswahlwoche ist es, dass die Schüler vier bis sechs Berufe kennen lernen. Dadurch erhalten sie vielseitig Einblick in die Berufswelt», sagt Reinhard Schmocker, Lehrer an der Sekundarschule Märstetten. Die Schüler sind je nach Interessen den Berufen zugeteilt worden. «Vorab mussten sie 100 bis 200 Fragen beantworten», sagt Schmocker. «So lernen die Schüler Berufe kennen, die sie sonst vielleicht nicht ausgewählt hätten.» In diesem Jahr können die Jugendlichen auch die Pädago­gische Maturitätsschule Kreuzlingen besuchen. Für die Sonderwoche arbeiten Schule und Gewerbeverein eng zusammen.

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