MÄRSTETTEN: Investitionen in die Sicherheit

Die 56 teilnehmenden Stimmbürger genehmigten an der Budgetgemeindeversammlung alle Anträge einstimmig.

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Urim Pacolli nimmt von Gemeindepräsident Jürg Schumacher die Gratulationen zur Einbürgerung entgegen. (Bild: Werner Lenzin)

Urim Pacolli nimmt von Gemeindepräsident Jürg Schumacher die Gratulationen zur Einbürgerung entgegen. (Bild: Werner Lenzin)

Zu Beginn der Gemeindeversammlung der Politischen Gemeinde Märstetten von Donnerstagabend befassten sich die Stimmberechtigten mit einem Einbürgerungsgesuch. Im Singsaal der Weitsicht nahmen die 56 Anwesenden den 23-jährigen kosovarischen Staatsangehörigen Urim Pacolli mit 45 Stimmen ins Bürgerrecht auf.

Mit Blick auf das erneut budgetierte Defizit im kommenden Jahr (siehe Kasten), die schwierige Zinslage und die anstehenden hohen Investitionen rechnet Gemeindepräsident Jürg Schumacher mit einer baldigen Anhebung des Steuerfusses. «Wenn wir das Eigenkapital nicht verringern wollen, müssen wir in den kommenden Jahren mit einer Steuerfusserhöhung von sechs bis sieben Prozent rechnen.»

Hochwasserschutz und Strassen kosten viel Geld

Im Finanzplan 2018 bis 2021 erwartet der Gemeinderat grosse Investitionen im Bereich des Hochwasserschutzes und der Kantonsstrassen, dazu kommen höhere Abschreibungen und eine mässige Steuerkraftentwicklung. Einstimmig gutgeheissen wurde neben allen Anträgen des Gemeinderats auch der Voranschlag 2018 für die Technischen Werke.

Ein Votant setzte sich dafür ein, die Urnenöffnungszeiten am Freitagabend wieder einzuführen und die Zeiten am Samstag- und Sonntagmorgen wieder auf eine Stunde zu verlängern. 14 Anwesende haben sich dem zweiten Vorschlag angeschlossen. Der Gemeinderat wird das Anliegen nun prüfen.

Werner Lenzin

weinfelden@thurgauerzeitung.ch