Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

MÄRSTETTEN: In den Schwimmring, fertig, los

Mit einem riesigen Wasser- und Rutschspektakel feierte der Verein Vollgas 8560 Märstetten am Wochenende seine Gründung. Am Hang, wo sonst Kühe grasen, kam richtig Volksfeststimmung auf.
Werner Lenzin
Diese vier jungen Männer sind schon fast unten angekommen. (Bild: Andrea Stalder)

Diese vier jungen Männer sind schon fast unten angekommen. (Bild: Andrea Stalder)

Werner Lenzin

weinfelden

@thurgauerzeitung.ch

Eine 220 Meter lange bunte Schlange liegt auf der grünen Weidewiese zwischen der Höhe von Allenwinden und dem Obstgarten der Familie Brenner im Evenhüsli. Einmal auf dieser Wasserrutschbahn mit grosser Geschwindigkeit hinunter zu krachen, wo sonst friedlich Kühe grasen: Dieses Sommerspektakel für Wasserratten und Rutschfans wollten sich zahlreiche kleine und grosse Rutscher und Zuschauer zum Abschluss der Sommerferien trotz kühler Witterung nicht entgehen lassen.

«Wenn’s rutscht dann flutscht’s, erstmals nun auch in Märstetten», freut sich Vereinspräsident Luzian Schmid. Er und seine vier Kollegen vom Vorstand haben das Ganze organisiert. «Wir wollen die Freizeitgestaltung in unserem Dorf besonders aufleben lassen», sagen die fünf jungen Männer und lassen trotz der ungünstigen Witterung die Köpfe nicht hängen. Entgegen ihrem Motto «Bei jedem Wetter, nass wirsch sowieso», fiel während der beiden Tage kein Regentropfen. Die knallrote aufblasbare XXL-Wasserrutschbahn mit einem Gewicht von zwei Tonnen wird mit Wasser bespritzt und liegt für den besonderen Event bereit.

Die richtige Technik sorgt für Geschwindigkeit

Noch melden sich die ersten Fans spärlich kurz vor der samstäglichen Mittagszeit. Bald zeigen sich die ersten Sonnenstrahlen und schon stehen Klein und Gross oben am Start Schlange, um sich in der Badehose und mit oder ohne Ring an diesem exklusiven Plausch zu beteiligen. «Bereits in den ersten Stunden sind schon rund 40 Personen hinunter gerutscht, die einen davon fünf- bis zehnmal», freut sich Helfer Michael Kuhn, der oben den Start koordiniert. Im Laufschritt kommt Mike Vogel aus Ottoberg begeistert hinaufgerannt: «Ich bin schon bald 20-mal hinunter gesaust und man braucht eine gewisse Technik», ruft er und rennt die ersten Meter möglichst schnell auf der Wasserrutschbahn hinunter. «Ich starte bald zum zehnten Mal und unten ist das Tempo super, während es im zweiten Teil etwas flach wird», sagt Ueli Manale aus Weinfelden. «Der Aufbau der Rutschbahn innert weniger Stunden war eine der grössten Herausforderungen», sagt Luzian Schmid. «Dank der tatkräftigen Unterstützung der rund 30 Helfer konnten wir den Spass erstmals realisieren und dafür sind wir sehr dankbar und freuen uns riesig», meint Schmid.

Warteschlangen am zweiten Rutschtag

Rund um die Festhütte im Obstgarten ist man sich einig: «Ein toller Event im Dorf, welcher neue junge Ideen zeigt.» Das gestrige ideale Sommerwetter bescherte den Organisatoren dann am zweiten Tag einen Grossandrang. Eine lange Warteschlange bildete sich am Einstieg und neben dem Auffangbecken am Schluss der Rutschbahn genossen zahlreiche Familien die fröhliche Volksfest-Atmosphäre und das Feeling des Strand­lebens.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.