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MÄRSTETTEN: Gegenseitige Hilfe wird gelebt

Gemeindepräsident Jürg Schumacher appellierte am Neujahrsapéro für Gemeinsinn und ein bisschen mehr Toleranz.
Märstettens Gemeindepräsident Jürg Schumacher begrüsst die Neuzuzüger am Neujahrsapéro in der Weitsicht. (Bild: Werner Lenzin)

Märstettens Gemeindepräsident Jürg Schumacher begrüsst die Neuzuzüger am Neujahrsapéro in der Weitsicht. (Bild: Werner Lenzin)

27 Neuzuzüger starteten am Montag mit einer Rundfahrt ins neue Jahr. Gemeindepräsident Jürg Schumacher stellte ihnen die Gemeinde und ihre drei Ortsteile Märstetten, Ottoberg und Boltshausen vor. Die Dorfvereine nahmen die Gelegenheit vor dem Neujahrsapéro wahr, über ihre Tätigkeit und ihre Vereinsziele zu informieren. Für die musikalische Umrahmung sorgten Violinistin Viktoria Lytvynenko und Pianist Denis Maksymczuk.

«Meine diesjährige Neujahrsansprache widme ich einem wichtigen menschlichen Charakterzug und der Grundlage unseres Zusammenlebens: dem Gemeinsinn», sagte Schumacher beim Apéro in der Mehrzweckhalle Weitsicht zu den 150 Anwesenden. Er erinnerte daran, dass sich die Schweiz mit ihren unterschiedlichen Regionen aus freiem Willen einst zusammen geschlossen hatte zum heutigen Bundesstaat. Eine Überlegung sei es gewesen, Ziele gemeinsam besser zu erreichen. Mit Blick auf den Index der menschlichen Entwicklung (HDI) stellte er fest, dass die ehemalig Solidaritäts- und Willensnation Schweiz heute auf Platz zwei steht. «Wäre die Schweiz in der grossen Zeit der Emigration zwischen 1816 und 1913, als 400000 Schweizer aus wirtschaftlichen Gründen ihr Land verliessen, auf einem der hintersten Rängen gelandet?», fragte sich Schumacher. Nach dem Abstecher in eine der schwersten Zeiten der Schweiz spannte Schumacher den Bogen zurück in die heutige Zeit und stellte fest: «Insbesondere schlimme Ereignisse schweissen zusammen. Der grosse Brand in Boltshausen hatte eine grosse Hilfsbereitschaft und Unterstützung von Seiten der Gemeinde, der ganzen Schweiz und gar aus dem nahen Ausland zur Folge.» Er ist überzeugt, dass in Märstetten die gegenseitige Hilfe in den verschiedensten Bereichen noch gross geschrieben wird.

Werner Lenzin

weinfelden

@thurgauerzeitung.ch

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