MÄRSTETTEN: Eine Erfolgsgeschichte

Seit zweieinhalb Jahren gibt es die «Biberburg». Nach schwierigem Start läuft es in der Kindertagesstätte nun gut.

Werner Lenzin
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Das Biberburg-Team mit Sara Weirather, Präsidentin Ruth Würth, Regula Müller und Doris Keck. (Bild: Werner Lenzin)

Das Biberburg-Team mit Sara Weirather, Präsidentin Ruth Würth, Regula Müller und Doris Keck. (Bild: Werner Lenzin)

Im Herbst 2014 kamen die ersten Kinder in die Betreuung und zum Mittagstisch in die «Biberburg» im ehemaligen Kindergartenlokal, mitten im Schulareal Regelwiesen. «Wir haben damals mit 14 Kindern begonnen und betreuen heute 70 Kinder, was eine Zunahme der Betreuungsstunden von 474 auf 2557 monatlich bedeutet», freut sich Präsidentin Ruth Würth. Während zu wenige Plätze für Babys vorhanden sind, verzeichnet man auch an den fünf Vormittagen in der Woche eine Vollbelegung. Nachmittags sind noch einige wenige Plätze frei. Für Ruth Würth und die übrigen Vorstandsmitglieder ist nach wie vor klar: Die Kinder sollen Geborgenheit, Strukturen und soziale Kontakte erhalten und sich gestalterisch und spielerisch entfalten können.

«Der Entscheid hat sich gelohnt»

Trotz der anfänglich noch wenigen Anmeldungen entschlossen sich die Verantwortlichen, die Kinderbetreuung aufzunehmen und mit den wenigen Kindern zu starten. Dass dieser Entscheid richtig war, hat sich in der Zwischenzeit in jeder Hinsicht bestätigt. Auch für die kommenden Jahre rechnen die Vereinsverantwortlichen mit weiterhin guten Belegungszahlen. Sie überlegen sich deshalb eine personelle Aufstockung. Bereits werden die administrative Leiterin Sara Weira­ther und die pädagogische Leiterin Doris Keck von weiteren Mitarbeitenden unterstützt.

«Wir müssen uns in den kommenden Jahren über finanzielle Probleme keine Sorgen machen», sagt Kassierin Regula Müller. Die von ihr vorgelegte erste Jahresrechnung schliesst bei Einnahmen von 213640 Franken mit einem Gewinn von 5763 Franken, dies auch dank der Anschubfinanzierung durch den Bund. Der von der Primarschule gewährte Kredit von rund 30000 Franken konnte bereits zurückbezahlt werden. Da die Kinderbetreuung inzwischen das Ausmass eines KMU-Betriebes angenommen hat und nicht mehr ehrenamtlich geführt werden kann, wird die Rechnungsführung künftig von einer externen Stelle wahrgenommen.

Werner Lenzin

weinfelden@thurgauerzeitung.ch

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