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MÄRSTETTEN: Die SVP bringt einen Kandidaten

Heinz Nater will in den Märstetter Gemeinderat und tritt im zweiten Gang der Ersatzwahl vom 27. November an. Der Landmaschinen-Händler wird von vier Parteien unterstützt, Konkurrenz hat er nicht.
Mario Testa
Sepp Rüegg, Präsident der SVP Märstetten, und Gemeinderatskandidat Heinz Nater. (Bild: Mario Testa)

Sepp Rüegg, Präsident der SVP Märstetten, und Gemeinderatskandidat Heinz Nater. (Bild: Mario Testa)

MÄRSTETTEN. Der erste Wahlgang zur Besetzung des vakanten Stuhls im Märstetter Gemeinderat ging gründlich daneben. Keine Kandidaten, die Hälfte der abgegebenen Wahlzettel leer, die anderen verteilt auf unzählige Vereinzelte. Nur drei Männer bekamen mehr als zehn Stimmen, die beiden SVP-Mitglieder Andreas Zuber und Heinz Nater sowie der Grünliberale Ueli Fisch. Am 27. November kommt es nun zum zweiten Gang. Und diesmal gibt es einen offiziellen Kandidaten: Heinz Nater.

Unternehmer verschafft sich mehr Zeit

«Nach dem ersten Wahlgang und dem darauf folgenden Zeitungsbericht wurde ich von vielen angesprochen und dazu ermuntert, für den zweiten Wahlgang zu kandidieren», sagt Nater. Und dazu hat er sich nun durchgerungen, nachdem er eine entsprechende Anfrage des Märstetter SVP-Präsidenten Sepp Rüegg für den ersten Wahlgang noch abgelehnt hatte. «Jetzt hat der Druck etwas zugenommen und ich habe auch eine Lösung gefunden, die mir die nötige Zeit für dieses Mandat verschaffen würde», sagt der Märstetter Landmaschinen-Händler, der mit seinem Unternehmen in Affeltrangen und seinen vielseitigen Nebentätigkeiten stets eine volle Agenda hat. «Ein Mitarbeiter wäre bereit, etwas mehr zu arbeiten und ich könnte so mein Pensum etwas reduzieren. Dann hätte ich genug Zeit für das Amt», sagt Nater. Er wird unterstützt von den Märstetter Ortsparteien der SVP, FDP, CVP und Grünliberalen.

«Die Parteien waren nach dem ersten Wahlgang gefordert. Also habe ich mit Ueli Fisch und Andreas Zuber gesprochen. Beide wollten aber nicht antreten für den zweiten Wahlgang», sagt Sepp Rüegg. «Heinz Nater aber war dazu bereit und das freut mich sehr. Er ist ein fähiger Kandidat, engagiert und bekannt in der Gemeinde.» Heinz Nater lebt seit 24 Jahren in Märstetten, ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Die weiteren Ortsparteien haben keine Kandidaten

Dass sich für den zweiten Wahlgang, bei dem es keine offizielle Namenliste mehr geben wird, noch ein zweiter Kandidat meldet, ist unwahrscheinlich. Das zeigt eine Umfrage bei den weiteren Parteien im Dorf. «Die BDP hat sich aufgrund einer fehlenden Ortspartei nicht aktiv auf die Suche nach einem Kandidaten gemacht», sagt Jürg Schumacher. Ähnlich sieht es auch bei den Sozialdemokraten aus. «Wir haben die Vakanz bei uns im Vorstand besprochen und ein mögliches Vorgehen zur Suche von interessierten Personen diskutiert», sagt Fritz Streuli von der SP Bezirk Weinfelden. «Da niemand aus dem internen Kreis persönliche Beziehungen zu Märstetten hat, also keine potenziellen Kandidierenden kennt, sind wir die Adresslisten durchgegangen. Das hat leider auch nicht zum Ziel geführt.»

Auch die Grünen haben sich laut der Bezirksverantwortlichen Brigitta Hartmann mit dem Thema befasst: «In Märstetten haben wir relativ wenige Mitglieder. Daher haben wir nicht intensiv nach einer Kandidatin oder einem Kandidaten gesucht.» Roger Stieger, Vorstandsmitglied der EVP Bezirk Weinfelden, sagt: «Wir haben Gespräche gesucht mit möglichen Kandidaten. Fündig geworden sind wird nicht.»

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