MÄRSTETTEN: Der Spargel als Zugabe

Über 1000 Besucher genossen am Wochenende die gute Stimmung beim dritten musikalischen Spargelfest.

Rudolf Steiner
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Musikanten der Gasterländer Blasmusik. (Bild: Rudolf Steiner)

Musikanten der Gasterländer Blasmusik. (Bild: Rudolf Steiner)

Das Rezept ist von Anfang an äusserst erfolgreich und lockt jeweils Hunderte von Besuchern ans «Spargelmusik»-Fest der Musikgesellschaft Märstetten. Die drei Blasmusikkapellen Furtbächler aus der Region, Gasterländer aus dem Linthgebiet und die SeeDur-Musikanten vom Bodensee spielen in der Einstellhalle von Mädorin Carreisen. Dazu hatte sich am Freitag das 18-köpfige Küchenteam hingesetzt und sieben Stunden weissen Spargel geschält, der gleich nebenan auf den Feldern von Landwirt Stefan Madörin gewachsen war. Auch die 40 Liter Sauce hollandaise galt es vorzubereiten, damit am Samstagabend und Sonntagvormittag die Gäste zuschlagen konnten. «Natürlich wurde alles von Hand und mit viel Liebe gerührt», sagt Köchin Nadine Stadler, die sonst bei der Musikgesellschaft Märstetten Klarinette spielt. Ebenfalls alles im Griff hatte OK-Chef Patrick Jordi. «An den ersten beiden Veranstaltungen hatten wir bereits Erfahrungen sammeln können, darum läuft alles wie am Schnürchen.» Es seien an beiden Tagen rund 50 Helfer im Einsatz. Am Samstagabend standen Sitzgelegenheiten für 500 Besucher bereit. «Für den Sonntagvormittag stellen wir dann nochmals einige Tische und Bänke auf», berichtet Jordi. Die grosse Arbeit scheint sich gelohnt zu haben. Am Samstagabend herrschte zu den schmissigen Klängen der ersten beiden Kapellen beste Stimmung in der Halle. Das Publikum machte mit und schunkelte im Takt bis kurz vor Mitternacht, als zu guter Letzt noch feine Schinkengipfeli aufgetischt wurden.

Rudolf Steiner

weinfelden

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