MÄRSTETTEN: Besichtigung der ältesten Burganlage im Thurgau

Vor über 1000 Jahren stand am Hügel über dem Kemmenbach in Märstetten bereits eine teilweise aus Stein gebaute Burganlage. Was davon übrig geblieben ist, wurde in den vergangenen beiden Jahren restauriert. Nun lädt die Gemeinde Märstetten an diesem Samstag, 28. Mai, zur Begehung der Anlage mit Speis und Trank ein.

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Während der Restaurierung: Archäologin Simone Benguerel bespricht sich in der Ruine Altenburg mit Christof Schenkel. (Archivbild: Mario Testa)

Während der Restaurierung: Archäologin Simone Benguerel bespricht sich in der Ruine Altenburg mit Christof Schenkel. (Archivbild: Mario Testa)

MÄRSTETTEN. Die Anlage ist laut der Mitteilung des kantonalen Amtes für Archäologie die älteste ihrer Art im Thurgau. Das hätten die Dokumentationen der ersten Grabung Anfang des 20. Jahrhunderts gezeigt und das habe sich während der Restaurierungsarbeiten im vergangenen Jahr bestätigt. Die noch sichtbaren Mauern wurden durch die Firma Schenkel aus Wellhausen gefestigt, der Wald ausgelichtet und die Grabungslöcher aufgefüllt. Funde zeigen, dass es sich nicht nur um eine alte Anlage, sondern wohl auch um den Sitz einer wichtigen Familie gehandelt haben muss. Zur Begehung am Samstag sind alle Interessierten eingeladen. Der Anmarsch erfolgt gemeinsam zu Fuss um 10.45 Uhr von der Mehrzweckhalle Weitsicht aus. Für Personen mit Einschränkungen ist ein Shuttlebus im Einsatz. Auf der Anlage selber werden Spanferkel, Brot und Wein offeriert. Um 12, 13 und 14 Uhr beginnen Führungen. Die Übergabe der Anlage erfolgt um 11.30 Uhr. (red.)