Littering: Erlen bekommt das Problem in den Griff

ERLEN. Die Gemeinde Erlen hatte am Samstag die Bevölkerung zum Clean-up-Day eingeladen. Gemeinderätin Lea Hartmann, zuständig für das Ressort Umwelt, wartete vor dem Werkhof vergeblich auf viele Helfer.

Barbara Hettich
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Die Erler Gemeinderätin Lea Hartmann (l.) bespricht mit Werkhofmeister Peter Schmucki die Sammelroute. (Bild: Barbara Hettich)

Die Erler Gemeinderätin Lea Hartmann (l.) bespricht mit Werkhofmeister Peter Schmucki die Sammelroute. (Bild: Barbara Hettich)

ERLEN. Die Gemeinde Erlen hatte am Samstag die Bevölkerung zum Clean-up-Day eingeladen. Gemeinderätin Lea Hartmann, zuständig für das Ressort Umwelt, wartete vor dem Werkhof vergeblich auf viele Helfer. Gerade einmal drei Frauen fanden sich mit Handschuhen und Abfallsäcken ein, um die Gemeinde vom Müll zu befreien.

Lea Hartmann liess sich davon jedoch nicht beirren und besprach mit Werkhofmeister Peter Schmucki, welche Route wohl die ergiebigste sein dürfte. Die vier Frauen spürten entlang der Strassen und Wege jede Aludose und Zigarettenschachtel auf. Die Sammeltour glich eher einer Schatzsuche. Nur langsam füllten sich die Kehrichtsäcke. In Erlen scheinen die Einwohner bezüglich Littering sehr umweltbewusst zu sein. «Vielleicht funktioniert auch unser System so gut», meinte Lea Hartmann. Die Werkhofmitarbeiter würden einen guten Job machen und für Ordnung sorgen. Der Clean-up-Day sei nach wie vor ein wichtiger Tag, um die Bevölkerung zu sensibilisieren. Lea Hartmann: «Jede Aludose, jeder weggeworfene Plastiksack kann die Gesundheit von Tieren gefährden.»