Literaria: Schwarze Zahlen dank seriöser Kulturarbeit

An der Jahresversammlung konnte der Bischofszeller Kulturverein Literaria auf ein positives Veranstaltungsjahr zurückblicken. Das zeigte sich auch in einem guten Rechnungsabschluss.

Claudia Gerrits
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BISCHOFSZELL. Elf Veranstaltungen (Konzerte, Kabarett, Vorträge, Lesungen) hatte die Literaria im Programm 2008/09, eine weitere kam nachträglich hinzu. Mit der getroffenen Mischung hätte ein breites Publikum angesprochen werden können, jedoch nicht immer im gleichen Masse, hielt Präsident Otto Raymann im Rückblick an der Versammlung im Bistro zu Tisch fest, zu der 29 Mitglieder gekommen waren.

Am meisten Publikum lockte das Konzert mit Bluessänger Philipp Fankhauser an; auch die Lesung mit Alex Capus und der Auftritt von Kabarettist Joachim Rittmeyer fanden grossen Anklang. Eher bescheiden fielen jedoch die Besucherzahlen bei den Vorträgen aus. «Die erfreuliche Jahresrechnung ist auch ein Beleg dafür, dass die Literaria seriöse Kulturarbeit leistet», stellte Raymann fest.

Die Rechnung 2008/09 schliesst mit einem Gewinn von 3085 Franken: Die Einnahmen betragen 35 000 Franken, die Ausgaben belaufen sich auf rund 32 000 Franken. Den grössten Teil der Ausgaben machen mit fast 20 000 Franken die Gagen aus. Raymann betonte, dass neben den finanziellen Mitteln aus Mitgliederbeiträgen und Eintritten auch die Unterstützung durch Sponsoren notwendig sei, um die Kosten zu decken.

Nach elf Jahren im Vereinsvorstand reichte Reto Meier seinen Rücktritt ein. Auch Annelis Zimmer trat nach mehreren Jahren Tätigkeit als Revisorin zurück. Das Kassieramt, das im letzten Jahr interimsweise von der ehemaligen Präsidentin Vreni Reifler geführt wurde, übernimmt neu Charlotte Kehl. Sie ist seit einem Jahr Vorstandsmitglied.

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