Liebe und Eifersucht bei der Alten Thurbrücke

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Bischofszell Eigens für das ­Programm des Historischen ­Museums 2017 wurde der Verein «Marionettenbühne Bischofszell», der längere Zeit keine Aufführung mehr geboten hat, wieder aktiv. Unter der Leitung von Veronika Bosshard sind Lilly Wartmann, Erika Singer und das Vorstandsmitglied der Museumsgesellschaft, Martin Salzmann, seit Anfang des Jahres am Vorbereiten und Üben.

Vor dreissig Jahren wurde das Marionettenspiel «Die Sage von der Thurbrücke» für das 500-Jahr-Jubiläum der alten Thurbrücke von Luzia van der Brüggen geschrieben. Im September soll es wieder auf die Bühne gebracht werden. Die ehemalige Apothekerin an der Marktgasse 7 hatte nicht nur den Text des Theaterstücks verfasst, sondern auch die 13 Marionetten eigenhändig hergestellt und die Kulissen für die Aufführung gemalt. Diese schlummerten seither im Haus an der Marktgasse oder gegenüber im Museum und auch bei Lilly Wartmann, einer der Marionettenspielerinnen. ­Veronika Bosshard musste zwei nicht mehr auffindbare Marionetten ersetzen.

Ein dreissig Jahre altes Tonband mit dem Text des Stückes wird die Aufführungen im Originalton begleiten. Es wurde damals durch Sprecher und Sprecherinnen der Theatergesellschaft aufgenommen und jetzt von Martin Salzmann auf CD übertragen.

Drei Aufführungen des Marionettentheaters sind am Donnerstag, 7. September, und am Samstag, 9. September, jeweils um 19.30 Uhr und am Sonntag, 10. September, um 15 Uhr vor­gesehen. Sie werden im historischen Leinwandkeller unter dem Haus Munz an der Marktgasse 6 über die Bühne gehen. Das Stück eignet sich nicht für Kinder unter 10 Jahren. (red)