Leuchtturm

Vorsicht – versteckte Kamera Die schlechte Nachricht zuerst: Es ist vielleicht schon zu spät. Und es kommt noch schlimmer! Bis am Sonntag in einer Woche wird es irgendwann unter Garantie zu spät gewesen sein.

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Vorsicht – versteckte Kamera

Die schlechte Nachricht zuerst: Es ist vielleicht schon zu spät. Und es kommt noch schlimmer! Bis am Sonntag in einer Woche wird es irgendwann unter Garantie zu spät gewesen sein. Man wird mit einigen von uns Romanshornern ganz gemeine Spässe treiben, und wir dürfen allerhöchstens im nachhinein über uns selbst lachen.

«SF bi de Lüt» nennen sie es da unten in Zürich. Und meinen eigentlich doch nur den Besuch der hoch subventionierten TV-Karawane bei uns zwangsbesteuerten Billag-Zahlern. Doch das Ereignis wirft seine Schatten voraus. Noch lange bevor der Grill-Ueli auf der Seewiese mariniert und vielleicht noch bevor unser Gemeindeammann in Solothurn die Wochenaufgabe abholt, die mit Sicherheit nichts mit dem Bodensee zu tun haben wird, wird sich ein Mann mit einer versteckten Kamera auf den Weg nach Romanshorn machen.

Sein Haar ist mit einer Perücke bedeckt, und er spricht gebrochenen Thurgauer Dialekt. Da kommen zwar noch viele in Frage. Doch Vorsicht: Er könnte sich zusätzlich als Behördenvertreter ausgeben.

Damit es jetzt aber nicht zur spontanen Mob-Bildung und zu Überfällen auf unbescholtene Gemeindeangestellte kommt, gilt es etwas klarzustellen. Sozusagen prophylaktisch.

Folgende Ereignisse werden definitiv nicht geschehen und könnten von Scherzbolden in den Leutschenbach-Studios ausgedacht worden sein: Die «Sonnenkönigin» wird nicht abgewrackt. Zumindest nicht in den nächsten zwei Wochen. Gleiches gilt für den «Bodan» und den Gemeindesaal. Hier wird sich trotz oder gerade wegen des Sommerlochs nichts tun. Und lassen Sie sich um Himmels willen nicht dazu überreden, Mocmoc in Ihren Garten zu nehmen!

In diesem Sinne: Seien Sie doch wieder einmal zivil ungehorsam!

Stefan Staub

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