Leuchtturm

Das Virus lässt grüssen Pünktlich zu den Sportferien verbreiten sich verschiedene «Käfer» in Form von Viren und Bakterien. Ob in Einkaufszentren, im Zug oder auf dem Sessellift, überall wird kräftig gehustet und geniesst – oder noch übler, der Magen-Darm-Trakt ist betroffen.

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Das Virus lässt grüssen

Pünktlich zu den Sportferien verbreiten sich verschiedene «Käfer» in Form von Viren und Bakterien. Ob in Einkaufszentren, im Zug oder auf dem Sessellift, überall wird kräftig gehustet und geniesst – oder noch übler, der Magen-Darm-Trakt ist betroffen. Winzig kleine Erreger ziehen durch die Lande und befallen Jung und Alt, Arm und Reich, Dick und Dünn. Unsichtbar und gemein legen sie lahm, was ihnen über den Weg läuft.

Ja, ja, ich weiss, es gibt Schlimmeres und Abwarten und Tee trinken ist angesagt. Zur Not hält mich auch eine Chemiebombe über Wasser. Für drei Stunden fühle ich mich wie ein Phönix, der aus der Asche aufsteigt, um dann im Sinkflug zähneklappernd und zerschlagen wieder ins warme Bett zu kriechen. Ab und zu tauche ich auf aus wirren Träumen und stelle resigniert fest: Nichts schmeckt mehr, nichts mag ich lesen, hören oder anpacken, nichts läuft mehr ausser der Nase. Schachmatt.

Nach sieben Tagen, so wird mir versichert, sei der Spuk vorbei. Jänusodenn. Bleibt zu hoffen, dass Sie, geschätzte Leserinnen und Leser, gesund bleiben und den Virus-Plaggeistern die Stirn bieten.

Sibylle Hug