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LENGWIL: Ein krönender Abschluss mit 500 Feuerwehrleuten

Das sechste und letzte Schluchfest des Feuerwehrvereins besuchten rund 2500 Interessierte. Der Umfang des Programms war beeindruckend und reichte vom Schlagerfestival bis zur Nostalgie-Brandbekämpfung.
Desirée Müller
Der Sprütze-Zug Stadel im schweiss- und wassertreibenden Einsatz. (Bild: Desirée Müller)

Der Sprütze-Zug Stadel im schweiss- und wassertreibenden Einsatz. (Bild: Desirée Müller)

Der Flugfeldlöscher des Luftwaffen-Stützpunkts Dübendorf spritzt eine haushohe Wasserfontäne in die Luft. Erfrischender Sprühregen fällt auf die schwitzenden Besucher des sechsten Schluchfests herab. Besucherin Monika Meier hat eine Idee: «Die könnten kurz durchs Dorf fahren. Dann müsste keiner mehr die Pflanzen giessen». Während der Vorführung machen sich Nico Spindler und seine Kameraden für ihren Einsatz parat. Die Handdruckspritzenfreunde Hemmiken-Farnsburg posieren vor ihrem Gefährt aus dem 18. Jahrhundert. «Sagt alle Bier», fordert der Fotograf. Das Erinnerungsbild ist gemacht. «Zweimal in der Woche trainierten wir im letzten Jahr für die Meisterschaft. Und das Trainingslager fand auf den Malediven statt», meinte Nico Spindler und lacht.

Fünfhundert Feuerwehrmänner und -Frauen auf einem Haufen versprechen gute Stimmung. So viele Teilnehmer haben sich für den 22. Schweizerischen Handdruckspritzen-Wettbewerb angemeldet. Aus dem ganzen Land waren die Gruppen angereist. Eine Mannschaft kam sogar aus Italien. «Diese Meisterschaft findet zum ersten Mal in der Ostschweiz statt», erzählt OK-Präsident Christoph Zürcher stolz. An der Delegiertenversammlung bewarb sich der Feuerwehrverein Lengwil als Organisator. «Der Aufwand war enorm. Die Planung des Schluchfests dauerte eineinhalb Jahre», erzählt Zürcher. Nebst der Meisterschaft gab es ein internationales Blaulicht-Oldtimer-Treffen, eine Sonderschau in Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst der Spital Thurgau AG und musikalische Highlights, wie etwa Geri der Klostertaler, an der Party am Samstagabend. Zum Zehn-Jahr-Vereinsjubiläum dürfe es aber auch etwas mehr Arbeit geben, findet Zürcher.

Kleine Hoffnung auf ein nächstes Schluchfest

Es ist das letzte Schluchfest. «Wir können uns nach diesem Jahr nicht mehr steigern. Und ich gebe den Posten des OK-Präsidenten auf und habe keinen Nachfolger gefunden», sagt Christoph Zürcher mit Bedauern. Vielleicht gebe es irgendwann wieder einmal ein ganz kleines Schluchfest. Versprechen wolle er aber nichts.

Derweil freuen sich die Besucher über die Performance der «Füürbändiger Dü Leu». In historischer Kleidung folgen sie den Anweisungen ihres Kommandanten: Leitung bauen, Wasser ansaugen und dann pumpen, was das Zeug hält.

Desirée Müller

kreuzlingen

@thurgauerzeitung.ch

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