LENGWIL: «Clown-Syndrom» bringt alle zum Lachen

Am Ekkharthof haben über 200 Gäste beim Neujahrsapéro einen heiteren Abend erlebt.

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Olli Hauenstein und Eric Gadient auf der Bühne. (Bild: PD)

Olli Hauenstein und Eric Gadient auf der Bühne. (Bild: PD)

Alle zwei Jahre lädt der Ekkharthof in Lengwil seine Lieferanten, Kunden, Gönner und Freunde zu Speis, Trank und Kultur ein. Dieses Jahr seien über 200 Partner und Kulturinteressierte der Einladung der Institution für Behinderte gefolgt und hätten am vergangenen Dienstag den Neujahrsapéro sowie das Komik-Theater «Clown-Syndrom mit Olli Hauenstein» besucht, heisst es in einer Mitteilung. Begrüsst wurden die zahlreichen Gäste mit einem wunderbaren Apéro-Buffet in der Cafeteria. Der Ekkharthof stellte seinen Gästen seine aktuellsten Projekte vor, unter anderem die Spendensammlung für das Bauprojekt «Schule & Infrastruktur». Bewohnerinnen und Bewohner des Ekkharthofs, die im vergangenen Jahr nach Russland zum ersten Weltkongress für Menschen mit Behinderungen reisten, präsentierten Bilder ihrer Reise und erzählten von ihren einmaligen Erlebnissen.

Die Unterschiede sind auf der Bühne irrelevant

Nach dem geselligen Teil, begrüsste der Thurgauer Kulturpeisträger des letzten Jahres, Olli Hauenstein, das Publikum zu seinem Bühnenprogramm «Clown-Syndrom». Zusammen mit Eric Gadient, einem Schauspieler mit Down-Syndrom, brachten die beiden die Zuschauer mit Clownerie und viel Kreativität während 90 Minuten zum Lachen. Es war ein wunderbares Zusammenspiel zweier Künstler, die unterschiedlicher nicht sein könnten und die gerade diese Unterschiede auf der Bühne irrelevant werden lassen. So verliessen die Gäste den Ekkharthof begeistert. (red)