LENGWIL: Bald haben die Köche mehr Platz

Der Ekkharthof erhält dank eines Neubaus nicht nur eine neue Küche, sondern auch eine öffentliche Cafeteria. Eine UBS-Stiftung engagiert sich beim Projekt.

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Die Platzverhältnisse in der Zentralküche des Lengwiler Ekkharthofs fordern schon seit längerem eine Veränderung. Diese kommt nun in der Form eines Neubaus. Die UBS-Stiftung für Soziales und Ausbildung engagiert sich mit einem Startbeitrag. «Die Platzverhältnisse in der Zentralküche sind schlicht katastrophal», sagt Jürg Bregenzer, Vorsitzender der Institutionsleitung Ekkharthof. «In unserer Küche werden täglich bis zu 250 Mahlzeiten zu­bereitet, darunter verschiedene Diäten. Dabei sind bis zu achtzehn Mitarbeitende beschäftigt.» Da stehe man sich gegenseitig ­öfters auf den Füssen, meint ein Koch dazu. Die Küche sei einst für viel weniger Beschäftigte gebaut worden und platze heute aus allen Nähten, fügt Bregenzer hinzu. «Doch nicht nur die Küche, auch die Mensa ist zu klein und das Schulhaus ist ebenfalls in die Jahre gekommen. All das forderte einen grossen Ausbauschritt für den Ekkharthof.»

Geplant ist eine Cafeteria mit Sonnenterrasse

Direkt zwischen Strasse und Hauptgebäude kommt das neue Gastronomiegebäude zu stehen. Es wird die neue Küche, eine neue, öffentliche Cafeteria mit Sonnenterrasse und den Shop ­beherbergen. Im Juni erfolgte der Spatenstich, in zwei Jahren soll das Projekt, inklusive Schulhaus und Turnhalle, abgeschlossen sein. Das ganze Projekt wird Baukosten von 24 Millionen Franken generieren, so Institutionsleiter Bregenzer. Darin eingeschlossen sei auch der Umbau der alten ­Küche und der Mensa. An deren Stelle entstehe die neue Empfangshalle: «Mit dem neuen Café wollen wir mehr Passanten und Spaziergänger ansprechen. Seit einiger Zeit fährt das Postauto bis vor unsere Haustüre, das wollen wir nutzen.»

Die Einrichtungen der Küche werden von der UBS-Stiftung für Soziales und Ausbildung mit einem Beitrag von 30 000 Franken unterstützt. Die Stiftung ist eine Institution des gemeinnützigen Programms der UBS und setzt sich in den Bereichen Beschäftigung und Integration sowie Förderung der Aus- und Weiterbildung von Menschen mit sozialen Benachteiligungen ein. Überbringer des Checks war Kurt Brunnschweiler, UBS-Rayonleiter Thurgau. Er liess sich kürzlich vor Ort von der Dringlichkeit des Neubauprojekts überzeugen: «Es freut mich sehr, hier stell­vertretend für unsere Stiftung ­etwas an dieses sinnvolle Projekt beisteuern zu dürfen.» (red)