Lehrpersonen und Schulleitung zurückhaltend

Simon Hefti fungiert als Sprecher der fünf Lehrpersonen, welche die SBW Neue Medien AG kaufen wollten. «Die Schule hat uns eine abweichende Kommunikation gegen aussen verboten.

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Simon Hefti fungiert als Sprecher der fünf Lehrpersonen, welche die SBW Neue Medien AG kaufen wollten. «Die Schule hat uns eine abweichende Kommunikation gegen aussen verboten. Deswegen und der Sache zuliebe nehmen wir vorderhand keine Stellung zur Angelegenheit», erklärt Hefti auf Anfrage unserer Zeitung. Er fügt an, die Lehrpersonen befänden sich in einem gekündigten, aber noch bestehenden Angestelltenverhältnis mit der Schule. Laut Hefti bleiben die fünf Lehrpersonen gesprächsbereit.

Auch Ananda Nafzger, bisheriger Geschäftsführer der SBW Neue Medien AG, erklärt auf Anfrage, im Interesse der Sache wolle er im Moment noch nicht über seine Freistellung und die Hintergründe sprechen.

Reto Ammann, Gesamtleiter SBW Haus des Lernens, erklärte auf Anfrage unserer Zeitung, die Schule wolle intern die Eltern über die Vorkommnisse und die Zukunft informieren.

«Externe öffentliche Stellungnahmen schaden derzeit nur dem Prozess und werden derzeit nur wo notwendig kommentiert. Am Elternabend, welcher voraussichtlich am Donnerstag stattfindet, werden auch die fünf Lehrpersonen ihre Sicht der Dinge darlegen können», hält Reto Ammann fest. Zum Thema Kommunikationsverbot für die Lehrkräfte sagt Ammann, die Schule habe diese aufgrund der angedrohten Eskalation und dem Imageschaden deutlich darauf hingewiesen, dass keine Vorkommnisse

an die Öffentlichkeit gelangen sollten, welche der SBW Haus des Lernens Schaden zufügten. Dieses Recht habe eine Unternehmung. (dwa)

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