Lebhafte Diskussion

Anlässlich der letzten «Fraueninsel» trafen sich 20 Familienfrauen verschiedenen Alters, um über das Thema HarmoS zu diskutieren.

Drucken
Teilen

Anlässlich der letzten «Fraueninsel» trafen sich 20 Familienfrauen verschiedenen Alters, um über das Thema HarmoS zu diskutieren. Das Podium bestand aus Maja Iseli (Kantonsrätin), Anna Kaderli (Psychologin für Kinder und Jugendliche), Judith Goldinger (Familienfrau, IG Familiefründlich) und Regula Frischknecht, Familienfrau und Lehrerin. Christa Kamm-Sager, Tagblatt-Journalistin und Familienfrau, moderierte den Anlass.

Mit Blick auf Romanshorn konnte festgestellt werden, dass die meisten Eckpunkte, welche mit dem HarmoS-Konkordat geregelt würden, in der Gemeinde und grösstenteils auch im Kanton bereits umgesetzt sind: zwei Jahre Kindergarten, Englisch als zweite Fremdsprache ab dem Schuljahr 2009/2010 und kleine Blockzeiten. Tagesstrukturen, deren Nutzung freiwillig ist und von den Eltern mitfinanziert werden, sind abgedeckt durch Chinderhuus, Tageselternverein, Mittagstisch, Aufgabenhilfe und Aufgabenhort.

In der Diskussion wurde deutlich, dass die Skepsis gegenüber HarmoS vor allem die frühere Einschulung in den Kindergarten und die Tagesstrukturen betrifft. Es wurde auch klar, dass gewisse Bedenken nicht direkt mit dem Projekt HarmoS zu tun haben. Die Schule als Abbild der Gesellschaft muss aber auf die gesellschaftlichen Veränderungen reagieren – und dies unabhängig von HarmoS. Wenn wir das Wohl des Kindes im Auge behalten, wird es für verschiedene Lebensformen auch verschiedene Modelle und Lösungen brauchen. Die wichtigste Neuerung, die durch HarmoS möglich wird, sind aber ein gesamtschweizerischer Lehrplan und kantonsübergreifende Bildungsziele. Diese Transparenz wird die Schulqualität der Volksschule sicher weiter verbessern.

Gemeinnütziger Frauenverein

und Frauengemeinschaft

Aktuelle Nachrichten