Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Larissa rockte im Gotteshaus

Obwohl die diesjährige «Soirée en rose» mit der Thurgauer Popsängerin Larissa Baumann nicht wie geplant auf der Rathausbühne stattfand, zeigte sich das Publikum vom Auftritt der Rocklady begeistert.
Christof Baumann
Larissa Baumann überzeugte mit ihrer wandlungsfähigen Stimme und ihrer natürlichen Ausstrahlung. (Bild: Christof Lampart)

Larissa Baumann überzeugte mit ihrer wandlungsfähigen Stimme und ihrer natürlichen Ausstrahlung. (Bild: Christof Lampart)

BISCHOFSZELL. Die Grosswetterlage präsentierte sich am späteren Montagabend einfach als zu unsicher, als dass die Organisatoren ein verregnetes Konzert riskieren wollten. Doch auch in die evangelische Kirche strömten die Besucher zu Hunderten. Das Gotteshaus war schon Minuten vor dem Konzertbeginn voll.

Gospels mit Zwischentönen

Und Larissa Baumann enttäuschte ihre Zuhörerschaft nicht – startete sie doch gleich mit dem legendären «I'm so excited» von den Pointer Sisters. Die junge Frau mit ihrer warmen, souligen Stimme, mittels welcher sie scheinbar mühelos zwischen R & B, Disco und Spiritual hin und her zu wechseln versteht, zauberte sofort ein «gewisses Etwas» in den Raum. Ganz egal, ob sie dabei Trennungsschnulzen wie Gloria Gaynors «I will survive», einen Evergreen von Elvis Presley oder den einen oder anderen Chart-Hit aus der Gegenwart präsentierte – sie wirkte authentisch. Da vertrug es auch den einen oder anderen Gospel bestens – zumal die Künstlerin nicht mit speziellen Zwischentönen sparte. So erklang während Eva Cassidys «Wade in the water» schon einmal die Refrainzeile aus Ray Charles «Hit the road Jack».

Mit Profis auf der Bühne

Dass Larissa Baumann dermassen überzeugend aufzutreten vermochte, war auch dem übrigen Line-up zu verdanken. Ihre fünfköpfige Band bestand aus Profis, die für gewöhnlich mit anderen Showbiz-Grössen wie Jeff Turner, Bo Katzmann, Pepe Lienhard oder Philipp Fankhauser auf der Bühne stehen. Sie sorgten für einen stilsicheren Sound, der es Baumann erlaubte, sich mit ihrer wandlungsfähigen Stimme richtig auszuleben.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.