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LANGRICKENBACH: «Unsere Erwartungen wurden übertroffen»

Mehrere 1000 Leute sind durchs Maislabyrinth «Maila» geirrt. Die beiden Jungunternehmer Andreas Beurer und Marc Azzali sind zufrieden. Nur die Wespen waren mühsam.
Viola.staeheli@thurgauerzeitung.ch

Andreas Beurer strahlt. Am Sonntag war der letzte Tag des Maislabyrinths «Maila» in Langrickenbach, das er gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Marc Azzali auf die Beine gestellt hat. Die beiden führen die Firma «Prioma GmbH» und haben sich auf das Eventmanagement spezialisiert. Das Maislabyrinth war für die Jungunternehmer aber Neuland.

Herr Beurer, wie viele ­Besucher irrten durch das Maislabyrinth?

So genau kann ich das nicht beantworten. Das «Maila» war von Mitte Juli bis jetzt geöffnet. Wir hatten riesiges Glück mit dem Wetter, bis auf den September hatten wir kaum Regen. Deshalb schätze ich, dass mehrere 1000 Leute das Maislabyrinth besucht haben. Das sind mehr als wir erwartet haben. Und das Schönste ist, dass wir von allen Seiten Komplimente für den Event erhalten haben. Solche Rückmeldungen motivieren.

Bei wem war das Mais­labyrinth besonders beliebt?

Wir hatten viele Kinder zu Gast. Und das freut uns besonders, da wir den Event vor allem für Familien konzipiert haben. Das Schöne war aber, dass alle Genera­tionen vertreten waren. Auch Grosseltern mit ihren Enkeln oder junge Paare suchten sich ihren Weg durchs Maislabyrinth oder erfreuten sich an dem Unterhaltungsprogramm, das wir organisiert haben. Dazu gehörte etwa der Besuch des Globis oder verschiedene Clowns.

Kamen auch Schulklassen vorbei?

Ja, wir hatten Besuch von mehreren Schulklassen. Und sogar von zwei kompletten Schulhäusern! Die Schulen Bottighofen und Lengwil machten einen gemeinsamen Ausflug, vom Kindergarten bis in die Mittelstufe – alle waren dabei. Der eingerichtete Lehrpfad im Maislabyrinth, der über die unterschiedlichen Getreidesorten und deren Verarbeitung informiert, war bei den Schülern – und den Lehrern – besonders beliebt. Nebst den Schulklassen erhielten wir auch von Vereinen Anfragen. Statt einem normalen Training wollten sie ­einen Orientierungslauf durch das Maislabyrinth machen. Das war natürlich kein Problem, im Gegenteil.

Ergaben sich auch Schwierigkeiten?

Der Event lief im Grossen und Ganzen reibungslos und ohne Zwischenfälle ab. Nur bei der Festwirtschaft haben sich Wespen besonders wohl gefühlt – aber diese ungebetenen Gäste sind im Sommer nicht zu verhindern. Ausserdem mussten wir das Maislabyrinth an einigen Tagen wegen Regen geschlossen lassen, da der Boden ansonsten gelitten hätte. Einige Besucher sind trotzdem erschienen, die mussten wir wieder nach Hause schicken. Fürs nächste Mal müssen wir uns überlegen, wie wir hier noch klarer kommunizieren können. Nur auf der Website hat anscheinend nicht gereicht. Wir wollen nicht, dass die Leute vergebens nach Langrickenbach anreisen.

Es gibt ein nächstes Mal?

Ja, falls wir wieder alle nötigen Bewilligungen erhalten, möchten wir nächstes Jahr nochmals ein ähnliches Projekt verwirklichen. Dabei werden wir bestimmt einige Neuerungen einbringen. Was das genau sein wird, kann ich noch nicht sagen.

Viola Stäheli

viola.staeheli@thurgauerzeitung.ch

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