LANGRICKENBACH: In der Behörde bleibt ein Sitz frei

Elsbeth Schär ist neu Mitglied in der Vorsteherschaft der evangelischen Kirchgemeinde. Die Rechnung schliesst besser als budgetiert und die Pfarrhausrenovation kostet weniger als geplant.

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Mit besinnlichen Worten zur Osterwoche leitete Pfarrer Peter Mainz die Versammlung der evangelischen Kirchgemeinde Langrickenbach-Birwinken ein, und gedachte dabei im Besonderen dem im Sommer verstorbenen Behördenmitglied Andreas Heitmann. Eine Präsentation gab Ein- und Rückblick in die Aktivitäten der Kirchgemeinde: Unterricht, Lager und Konfirmation für die Jüngeren, der Frauen- und Männertreff und die Anlässe für die Älteren sowie das sehr gut besuchte jeden ersten Mittwoch im Monat stattfindende «Kafi Bröckli». Auch die Auftritte des Kirchchors werden immer sehr geschätzt. Zur Erledigung der Jahresgeschäfte begrüsste Präsident Jürg Hausammann 28 der 540 Kirchbürger. Speditiv führte er durch die traktandierten Jahresgeschäfte. Pflegerin Dajana Germann erläuterte die Jahresrechnung. Bei einem Ertrag von 465120 Franken und einem Aufwand von 365320 Franken schliesst sie erfreulicherweise statt mit dem budgetierten Verlust von 3900 Franken mit einem Vorschlag von 99800 Franken ab. Diese Abweichung ist vor allem höheren Erträgen bei den Steuern und verschiedenen Zuwendungen und tieferen Aufwänden von rund 40000 Franken zuzuschreiben. Vom Vorschlag sollen 99000 Franken für Abschreibungen an den Umbaukosten des Pfarrhauses verwendet und der Rest dem Eigenkapital zugeschlagen werden.

Intensive Suche hatte nicht die gewünschte Wirkung

Für die Renovation des Pfarrhauses mussten die bewilligten Kredite von 782000 Franken nicht voll ausgeschöpft werden. Die Abrechnung betrug 697000 Franken. Das Budget 2018 rechnet bei einem gleichbleibenden Steuerfuss von 32 Prozent, bei fast ausgeglichenem Aufwand und Ertrag von rund 410500 Franken, mit einem Rückschlag von 289 Franken. Alles wurde ohne Gegenstimme genehmigt. Durch den Tod von Andreas Heitmann und dem Rücktritt von Regula Burkhart, beide Happerswil, waren in der Vorsteherschaft zwei Sitze neu zu besetzen. Trotz intensiver Suche konnte mit Elsbeth Schär-Bänziger nur eine Kandidatin gefunden werden. Elsbeth Schär ist 52 Jahre alt, wohnt im Eggethof ist Hausfrau, Mutter von drei Kindern, Bäuerin und gelernte Gärtnerin. Sie wurde einstimmig gewählt. In der Synode ist die Kirchgemeinde durch Elisabeth Brunner aus Mattwil vertreten. Sie ist bereit dieses Amt weiter zu führen. Auch sie wurde einstimmig gewählt. Mit dem Dank an alle, die sich am kirchlichen Leben in der Gemeinde beteiligen, leitete der Präsident zum Apéro über. (red)