Landbesitzer gingen vor Bundesgericht

Erste Anstrengungen für eine Gesamtmelioration und Güterzusammenlegung gehen bis in die Mitte des letzten Jahrhunderts zurück. 1953 wurde das Anliegen von der damaligen Gemeindebehörde beim Volkswirtschaftsdepartement Thurgau angemeldet und Ende 1978 erneuert. Die Gründungsversammlung fand am 19.

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Erste Anstrengungen für eine Gesamtmelioration und Güterzusammenlegung gehen bis in die Mitte des letzten Jahrhunderts zurück. 1953 wurde das Anliegen von der damaligen Gemeindebehörde beim Volkswirtschaftsdepartement Thurgau angemeldet und Ende 1978 erneuert. Die Gründungsversammlung fand am 19. November 1980, die konstituierende Versammlung am 29. Oktober 1982 statt. Am 1. März 1991 war der provisorische Antritt des neuen Bestandes Flur, drei Jahre später derjenige des neuen Bestandes Wald. Drei Jahre später fand der definitive Geldausgleich statt, und im Juni 2005 genehmigte der Regierungsrat die Schlussabrechnung Flur. Bis dahin mussten unzählige Probleme gelöst, durch die Flur- und Schlichtungskommission Vereinbarungen getroffen und durch die Rekurskommission Entscheide gefällt werden. Acht Entscheide (sieben Flur, einer Wald) wurden ans Verwaltungsgericht und vier Entscheide (drei Flur, einer Wald) bis an das Bundesgericht weitergezogen. (rst.)