Kurzarme stoppen Autos nicht – Bauschikane folgt

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Die neue Schranken-Anlage ist installiert. In Betrieb geht sie aber spätestens am 1. April. Die Schranken-Arme sind so kurz, dass bei der Ein- wie der Ausfahrt noch Einbuchtungen vorgenommen werden müssen. Fahrzeuge könnten sonst ungehindert passieren. (Bild: Max Eichenberger)

Die neue Schranken-Anlage ist installiert. In Betrieb geht sie aber spätestens am 1. April. Die Schranken-Arme sind so kurz, dass bei der Ein- wie der Ausfahrt noch Einbuchtungen vorgenommen werden müssen. Fahrzeuge könnten sonst ungehindert passieren. (Bild: Max Eichenberger)

Arbon Es hat im Hafenviertel für Ärger gesorgt: Halbstarke gebärdeten sich an lauen Abenden als Autorowdies, liessen auf dem Hafendamm Reifen quietschen und Bässe dröhnen. Der Stadtrat beschloss im Februar, diesem Treiben mit der Installation einer Schrankenanlage ein Ende zu setzen. Im Stadthaus lag das Projekt auf. Die Kosten mitsamt Sammel-Parkuhr für die 110 Plätze und Videoüberwachung wurden auf 180000 Franken beziffert. Mittlerweile ist die Anlage installiert, aber noch nicht in Betrieb. Laut Auskunft im Stadthaus wird dies spätestens am 1. April der Fall sein. Es seien noch Softwarearbeiten auszuführen und der Datentransfer sicherzustellen. Zudem wartet man noch auf die Tarifordnung. Das Parkierreglement liegt zurzeit in Revision im Parlament. Auch bauseits – wo­für ein anderes Ressort zuständig ist – sei noch nicht alles fertig. Die Schranken-Arme sind so kurz, dass ein PW problemlos durchfahren könnte. Um dies zu verhindern, sollen noch verengende Einbuchtungen im Zu- und Wegfahrbereich vorgenommen werden. Nicht zutreffend sei, wurde von einer Seite betont, dass die Anlage aus einer Konkursmasse stammt, wie kolportiert wird. (me)