Kurve driftet weiter auseinander

Sowohl bei der Unterstützung von Schweizer Bürgern, Ausländern und Asylbewerbern als auch bei den Kinderbetreuungskosten und der Alimentenbevorschussung erwartet die Gemeinde Weinfelden 2011 keine Entlastung.

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Sowohl bei der Unterstützung von Schweizer Bürgern, Ausländern und Asylbewerbern als auch bei den Kinderbetreuungskosten und der Alimentenbevorschussung erwartet die Gemeinde Weinfelden 2011 keine Entlastung. Das geht aus den Budgetzahlen 2011 hervor, die Gemeindeammann Max Vögeli an der gestrigen Medienorientierung vorlegte.

Das Problem sei, dass die Kurven von Unterstützung und Rückerstattung beziehungsweise von Alimentenbevorschussung und Rückvergütungen immer mehr auseinander drifteten.

Konkret: Es wird pro Kalenderjahr mehr Geld ausgegeben als bei Schuldnern eingetrieben werden kann, beziehungsweise zum Beispiel von Sozialversicherungen zurückerstattet wird.

Vögeli warnte davor, die Zahlen lediglich zweier Jahre zu vergleichen. Treffe eine Aus- oder Rückzahlung ein, könne diese eine sprunghaft positive Auswirkung auf das Rechnungsergebnis haben.

Die Sozialkostenkurve sei ein Spiegel der Gesellschaft, sagte Vögeli, «die Gemeinde Weinfelden hat die Aufgaben der Sozialhilfe im Griff». (es)

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