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Kunst in der Schmitte

Hosenruck Wenn zwei Nachbarn sich finden, dann gibt es eine Ausstellung. Dies ist gegenwärtig in Hosenruck der Fall, wo der experimentelle Künstler Urs-Antoine Stöckli in der Galerie Neue Schmitte am Nollen seine Werke zeigt.
Urs-Antoine Stöckli Experimenteller Künstler aus Hosenruck. (Bild: Christof Lampart)

Urs-Antoine Stöckli Experimenteller Künstler aus Hosenruck. (Bild: Christof Lampart)

Hosenruck Wenn zwei Nachbarn sich finden, dann gibt es eine Ausstellung. Dies ist gegenwärtig in Hosenruck der Fall, wo der experimentelle Künstler Urs-Antoine Stöckli in der Galerie Neue Schmitte am Nollen seine Werke zeigt. Die einräumige von Claudia Wenger betriebene Galerie beherbergt noch bis und mit nächsten Freitag 15 mittel- und grossformatige Skulpturen aus einheimischem Holz sowie 23 Bilder, welche Stöckli seit 2012 erschaffen hat.

Urs-Antoine Stöcklis Kunstwerken – egal ob es sich dabei um seine Skulpturen oder seine Bilder handelt – ist eines eigen: sie streben gestalterisch alle in die Höhe. Wie abgerundete Flammen nehmen sich von ihm selbst «Lichtskulpturen» genannte Stelen und Objekte aus, welche er zuerst mit der Motorsäge grob bearbeitet und anschliessend mit Akribie schleift und ölt. Wer Ecken und Kanten in Stöcklis Schaffen sucht, wird nicht fündig. Vielschichtig sind die in einer Mischtechnik aus Druckfirnis, Acryl und Öl gemalten Bilder des Künstlers, der sich jedoch in einem immer treu bleibt: Seine Bildmotive «atmen» Bewegung, stehen nie still. Mal erweitert sich ein Kreis nach aussen, dann wieder beleben Lichtspuren die mehrfarbigen Gemälde, zerteilen das Ganze in viele Fragmente, die wiederum voll Leben zu sein scheinen. Marianne Schwyn, welche die Laudatio an der Vernissage vergangenen Samstag hielt, sprach in diesem Zusammenhang von «Glühwürmchen», welche Zeichen setzen, um vor dem inneren Auge des Betrachters etwas Evolutionäres auszulösen. (art)

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