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Kunst im ehemaligen Schlachthof

Die Künstler Ralf Abati und Simon Frei eröffnen dieses Wochenende ihr Atelier an der Sulgerstrasse 1. Mit viel Einsatz haben sie die einst ruinöse Scheune saniert.
Tobias Söldi
Das gemeinsame neue Atelier der Künstler Ralf Abati und Simon Frei. (Bild: Tobias Söldi)

Das gemeinsame neue Atelier der Künstler Ralf Abati und Simon Frei. (Bild: Tobias Söldi)

BÜRGLEN. Nur noch wenige Spuren zeugen von der blutigen Vergangenheit der Scheune. Sie war früher eine Metzgerei mit Schlachthof. Nun durchflutet Tageslicht die einst dunklen Räume, und die Wände sind voller bunter Bilder. «Die Atmosphäre hier ist toll», sagt Künstler Ralf Abati, der das Atelier mit Simon Frei teilt. Auch Frei ist begeistert: «Es ist wie eine eigene Welt mit einer eigenen Zeit.»

Ein Jahr lang haben die beiden in ihrem neuen Atelier gearbeitet. Sie entrümpelten die Räumlichkeiten, setzten neue Fenster und Türen ein, reparierten die zum Teil zerstörten Wände und putzten, malten und verschönerten in jeder freien Minute.

Im Dornröschenschlaf

Über 30 Jahre stand das Gebäude leer. «Es war im Dornröschenschlaf», sagt Abati. Als er einst durch Bürglen lief, um Material für ein Sofa zu suchen, machte ihn das verwahrloste Gebäude mit den verbarrikadierten Fenstern neugierig. «Ich habe durch die Mauerschlitze geschaut und sofort gedacht: Das ist es!». Einige Telefonate und Besichtigungen später war er mit Besitzer Willi Giessberger bereits handelseinig. Abati, der gebürtige Zürcher, freut sich über die Hilfsbereitschaft, die er im ländlichen Bürglen erlebt. «Ohne Unterstützung der Nachbarn wäre der Umbau nicht möglich gewesen», sagt er.

Angestaute Kreativität loslassen

Nach der langen Bauphase hat sich die kreative Energie angestaut und das Atelier will in Betrieb genommen werden. Simon Frei freut sich, hier auch grössere Projekte verwirklichen zu können. «Das war zuvor aus Platzgründen einfach nicht möglich.» Ein Raum im Obergeschoss dient Frei als Atelier und gleichzeitig auch als Ausstellungsraum. Auch Abati benutzt die Räume als Galerie. Hier kann er viele seiner Werke der Öffentlichkeit präsentieren. Aus der «Ruine» ist ein einladendes Atelier mit Ausstellungs-Charakter geworden. «Ich bin sicher, dass es jetzt eines der schönsten Ateliers der Schweiz ist», meint Abati.

Heute von 19.30 bis 22 Uhr sowie morgen von 13 bis 17 Uhr findet die Einweihung des Ateliers statt.

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