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Kunst aus dem Schlachthof

BÜRGLEN. Die Künstler Ralf Abati und Simon Frei arbeiten seit Juni im gemeinsamen Atelier in Bürglen. Nun hängen die neusten Arbeiten der beiden im Atelier.
Marc Sieger
Künstler Simon Frei vor seinem bisher grössten Bild «Energiefeld». (Bild: Marc Sieger)

Künstler Simon Frei vor seinem bisher grössten Bild «Energiefeld». (Bild: Marc Sieger)

Wo einst eine baufällige Ruine stand, steht nun eine Stätte der Kreativität. Aus dem ehemaligen Schlachthaus in Bürglen ist das Atelier der Künstler Ralf Abati und Simon Frei geworden. Im Atelier, das gleichzeitig als Ausstellungsraum dient, arbeiten die beiden an ihren Werken.

Nun hängen in der Kunststube, wie Abati die Galerie nennt, die neusten Werke von ihm und Simon Frei. Ins Auge stechen vor allem Simon Freis neue Grossformatbilder. Auf 130 mal 195 Zentimetern sind zum Beispiel das «Energiefeld» oder der «Phönix» zu sehen. Jedes Bild Freis hat einen eigenen Namen. Mit Bildern dieser Grösse beschreitet er neue Wege. «Das sind meine ersten Bilder in dieser Grösse, es werden jedoch noch weitere folgen», sagt Frei.

Marker statt Kugelschreiber

Den Kugelschreiber, mit dem er oft arbeitet, hat der Künstler gegen einen Permanentmarker getauscht. Dennoch findet sich in den Bildern immer noch die gleiche Detailverliebtheit, die typisch für Freis Werke ist. Dabei entsteht ein Effekt, der den Bildern eine spezielle Räumlichkeit gibt. Zuweilen hat man beinahe den Eindruck, vor einem dreidimensionalen Objekt zu stehen.

Ralf Abatis neustes Gemälde «Bollywood» ist diesen Herbst entstanden. «Als es kälter wurde, verspürte ich den Wunsch, etwas Orientalisches zu malen», sagt er. Dabei sei ihm eine Indienreise in den Sinn gekommen, die er vor über 20 Jahren gemacht hat. Zurzeit arbeitet er an einem Plastiklöwen, den er vor einigen Jahren für die Stadt Zürich bemalt hat und nun für eine Privatperson neu gestaltet.

Atelier auch für andere Künstler

In Abatis und Freis Atelier werden künftig auch Werke anderer Künstler zu sehen sein. «Wir wollen unsere Ausstellung für andere Künstler aus dem In- und Ausland öffnen», sagt Abati. Den Anfang macht im Februar Simon Freis Vater, der sich der naiven Kunst verschrieben hat.

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