Kunde steht im Mittelpunkt

Die Raiffeisenbank feiert ihren Neubau am nächsten Samstag mit einem Tag der offenen Tür.

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In der grosszügig konzipierten Eingangshalle empfangen Sema Verep und Rebecca Morgenegg die Kunden. (Bild: PD)

In der grosszügig konzipierten Eingangshalle empfangen Sema Verep und Rebecca Morgenegg die Kunden. (Bild: PD)

Das stetige Wachstum der Raiffeisenbank Zihlschlacht-Muolen-Bischofszell habe für einen Neubau gesprochen, erklärt Bankleiter Rolf Müller. Mit dem Tag der offenen Tür wollen das Team und er möglichst viele Interessenten persönlich darüber informieren und ihnen einen Blick hinter die Kulissen gewähren.

Seit Anfang Oktober werden die Kunden im Gebäude an der Schützengütlistrasse 1 bedient. Der Neubau steht laut Müller sinnbildlich für die Firmenwerte und vermittle ein völlig neues Bankerlebnis. «Der Kunde soll spüren, dass er im Mittelpunkt steht und persönlich empfangen wird. Es herrscht eine herzliche Atmosphäre. Dieser Aspekt wird immer wichtiger.» Deshalb werde man von einer Empfangsperson persönlich willkommen geheissen. Weil die Bedürfnisse sehr unterschiedlich sind, könnten die Kunden dadurch rasch und individuell zur richtigen Beratungsperson begleitet werden.

Dank des Neubaus kann laut Müller das Geschäft mit Privat- und Firmenkunden weiter ausgebaut werden. «Wir wollen kein Wachstum um jeden Preis», sagt Müller. Man beurteile die Risiken sorgfältig. Trotzdem steigen die Hypothekenbestände seit Jahren deutlich. Eine Trendwende bei den Konditionen sei nicht in Sicht. Die Preise von Bauland und Wohnliegenschaften seien im Einzugsgebiet der Bank deutlich gestiegen, aber nicht so hoch wie in anderen Schweizer Regionen. Müller: «Sie liegen noch in einem vernünftigen Rahmen.»

Mit dem Klimasystem in einer Pionierrolle

Die Zahl der Firmenkunden hat zugenommen. Müller strebt in der Region gezielt einen Weiterausbau in diesem Segment an. Weiteres Potenzial sieht er im Bereich von Vermögensanlagen und der Vorsorge. Mit einer offen und hell anmutenden Raumgestaltung soll die persönliche Note unterstrichen werden. Die einzelnen Räume sind mit Glasscheiben abgegrenzt.

Zum speziellen Konzept gehört auch ein aussergewöhnliches Energiesystem: Die pionierhafte Heizung des neuen Gebäudes ist zugleich eine umweltfreundliche Klimaanlage. Die Wärme der Sonne wird zum Heizen genutzt oder in der Erde gespeichert, um später genutzt zu werden. Umgekehrt ist es möglich, die Räume bei warmen Aussentemperaturen zu kühlen und Wärme zur Speicherung ins Erdreich zu leiten. Wegen des pionierhaften Charakters nimmt die Bank in Kauf, das Klimasystem erst im Frühjahr 2017 in Betrieb nehmen zu können. (red./st)