Kultur und Diskussionen im Arboner Sonnenblumenhaus

ARBON. Soll das Sonnenblumenhaus, das die Erben Max Burkhardt der Stadt schenkten, einmalig die Finanzen aufpolieren? Oder soll eine Genossenschaft, in der auch die Stadt vertreten sein sollte, das Haus mit seiner Substanz, seiner Bedeutung und seinen Möglichkeiten für Arbon erhalten und nutzbar machen?

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Das Sonnenblumenhaus. (Bild: Max Eichenberger)

Das Sonnenblumenhaus. (Bild: Max Eichenberger)

Arbon. Soll das Sonnenblumenhaus, das die Erben Max Burkhardt der Stadt schenkten, einmalig die Finanzen aufpolieren? Oder soll eine Genossenschaft, in der auch die Stadt vertreten sein sollte, das Haus mit seiner Substanz, seiner Bedeutung und seinen Möglichkeiten für Arbon erhalten und nutzbar machen?

Ein Sonntag lang Programm

Das sind die derzeit wichtigsten Fragen, wenn es um die Zukunft des Sonnenblumenhauses an der Rebenstrasse geht. Um eine breite Diskussion zu ermöglichen, schafft die Interessengemeinschaft Haus Max Burkhardt einen Frühsommertag lang Einblicke und Gesprächsmöglichkeiten. Am letzten Mai-Sonntag, 31. Mai, von 11 bis nach 22 Uhr wird ein reichhaltiges Programm geboten: Musik, Poesie, ein Stück Arboner Kulturgeschichte, eine erste Postkartenserie und der Film, der das Haus mit seinem Atelierraum zu einem Stück Filmgeschichte werden liess: «Der Gehülfe» von Thomas Koerfer nach dem Roman von Robert Walser. Das Programm bietet nach der Eröffnung musikalische Hausdurchsuchungen, Führungen, Referate und eine Filmvorführung.

Das Haus erleben

Wichtig aber ist den Initianten die Möglichkeit, miteinander zu diskutieren, am Tisch zu sitzen, die Liegenschaft zu erleben – am Mittag vielleicht bei einem Teller «Sonnenblumenhaus-Suppe». Die IG wird Wasser, Süssmost und Wein bereitstellen. Wer mitessen mag, bringt seinen Teller und etwas zum Teilen mit. Spenden helfen der IG, den Tag und Vorarbeiten zu finanzieren. (red.)

www.hausmaxburkhardt.ch