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Kuhfladen werden zu Gold

TÄGERWILEN. Walter Wolf Windisch hat zur Werkschau in seinem Atelier in Tägerwilen eingeladen. Neben seinen Werken waren auch die Arbeiten der Künstlerinnen Katja Fischer und Rahel Müller zu sehen.
Ingrid Meier
Katja Fischer, Rahel Müller und Walter Wolf Windisch vor einem seiner Deko-Models. (Bild: Ingrid Meier)

Katja Fischer, Rahel Müller und Walter Wolf Windisch vor einem seiner Deko-Models. (Bild: Ingrid Meier)

Cow Pie and Gold – Kuhfladen und Gold. Diese Mischung gab es in Tägerwilen an der Werkschau im Atelier «Création Windisch» zu sehen, und zwar unter dem Titel «Swiss Cow Gold». Walter Wolf Windisch hatte am vergangenen Wochenende zu der Ausstellung auf dem Industriegelände eingeladen. Neben seinen Werken präsentierten auch Katja Fischer und Rahel Müller ihre Arbeiten.

Sammeln auf der Alp

Der Werbemann versammelte jedoch das meiste Publikum vor seinen Arbeiten. Er nennt seine Werke Swiss Cow Gold. Windisch sammelt auf Alpwiesen Kuhfladen, die er Cow Pies nennt, und trocknet sie in der Sonne, bis sie sich mit den Fingern zerkrümeln lassen. Anschliessend werden sie im Mörser zerrieben, mit einem biologischen Bindemittel und 24 Karat Gold vermengt und dann in verschiedene von Windisch entworfene Formen eingelassen. Schliesslich vergoldet er diese von Hand und versieht sie mit dem Markensiegel.

Schmuck aus Abfall

Katja Fischer präsentierte im Atelier ihre 5-Rappen-Schmuckkollektion: Ein Fünfräppler nach innen gebogen auf einem Silberring, oder eine kleine Schmuckdose mit Magnetverschluss aus ehemaligen Bierdosendeckeln waren da zu sehen. Sie macht auch Schmuckketten aus Augenlinsenbehältern. Sie zweckentfremdet Abfall und macht modischen und günstigen Schmuck daraus. Ein Aufruf der Künstlerin an die Gesellschaft, behutsamer mit Materialien umzugehen.

Rahel Müller zeigte ihre Bilder, die sie unbunt nennt. Die Bilder sind im Dialog miteinander, wie die präsente Künstlerin erklärte.

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