Krise hier – Blüte dort

Der Samariterverein Romanshorn ist nicht allein mit personellen Problemen. Dem Samariterverein Roggwil geht es ähnlich. Ihm fehlt ebenfalls ein Präsident, und zudem ein technischer Leiter. Im Herbst will der Verein über seine Zukunft entscheiden.

Drucken
Teilen

Der Samariterverein Romanshorn ist nicht allein mit personellen Problemen. Dem Samariterverein Roggwil geht es ähnlich. Ihm fehlt ebenfalls ein Präsident, und zudem ein technischer Leiter. Im Herbst will der Verein über seine Zukunft entscheiden. Der Samariterverein Amriswil stand vor fünf Jahren vor der Auflösung. Er konnte dann aber in letzter Minute gerettet werden. Zur alten Stärke hat er allerdings nicht zurückgefunden.

Doch längst nicht alle Samaritervereine sind in der Krise. Der Sektion Kesswil-Uttwil-Dozwil läuft es im Moment «super» nach den Worten von Vizepräsidentin Barbara Röösli. Sie hätten aktuell rund 30 Mitglieder, darunter auch Junge. «Wir haben Glück», ist sich Röösli bewusst. Doch damit allein sei es nicht getan. «Man muss immer am Ball bleiben.» Der Verein feiert in diesem Jahr sein 70-Jahr-Jubiläum.

Gut geht es derzeit auch dem Samariterverein Neukirch-Egnach mit 38 Aktivmitgliedern. «Wir stehen auf der Sonnenseite», sagt Brigitte Stäheli, die seit Februar Präsidentin ist. Auch sie spricht vom Glück, «fähige und willige Personen» für die Arbeit im Verein gefunden zu haben. «Wir haben eine gute Konstanz, auch dank Planung.» Sie selber sei vor drei Jahren als Aktuarin im Vorstand eingestiegen mit der Idee, später den Verein zu führen. Der Boden für eine gedeihliche Zukunft sei gelegt. «Wir sind uns aber bewusst, dass sich die Situation ganz schnell ändern kann», sagt Stäheli. Sie dürften sich deshalb nicht zurücklehnen. Die Konkurrenz der Fahrlehrer sei auch bei ihnen ein Thema. (mso)

Aktuelle Nachrichten