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KREUZLINGEN: Zum Jubiläum einen neuen Präsidenten

Den Quartierverein Bodan gibt es seit 30 Jahren. Und mit Bernard Roth gibt es nun auch wieder einen Mann an der Spitze.

Nachdem Ueli Bührer zur letztjährigen Generalversammlung das Präsidium abgegeben hatte, war der Quartierverein Bodan für ein Jahr führungslos. Am Dienstagabend konnte die Vakanz nun beendet werden. Bernard Roth stellte sich wie schon angekündigt zur Wahl und wurde mit viel Applaus von den Mitgliedern ins Amt gewählt. «Ich übernehme diese Aufgabe gerne», sagte der Architekt, der nach einer Reduktion seines Arbeitspensums nun auch die nötige Zeit aufbringt. Roth freue sich, sich mit dem Quartier, seiner zentralen Lage und der Entwicklung auseinandersetzen, wie er ausführte.

Fast zufällig hatte der Vorstand kurz vor der Versammlung festgestellt, dass der Quartierverein mit Gründungsjahr 1988 in diesem Jahr 30 Jahre alt wird. Eine Aufmerksamkeit an die Mitglieder in Form von Gläsern, die mit dem Vereins-Logo bedruckt sind, wurde dann kurzerhand zum Jubiläumsgeschenk umbenannt. Allerdings wolle man auch noch im Rahmen der Bundesfeier am 1. August darauf eingehen. Diese müssen heuer turnusgemäss nämlich die Bodanesen ausrichten. Urs Engeli kümmert sich um die Organisation des Festes. Es soll direkt auf dem Boulevard stattfinden, aber ohne Funken oder Feuerwerk. Die Festrede hält Kabarettist Ralf Schlatter. Aber alle Highlights wolle man auch noch nicht verraten.

Grosses Thema im Quartier ist aktuell natürlich die neue Verkehrsführung auf dem Boulevard. Bernard Roth berichtete, dass er zahlreiche Anrufe von Quartierbewohnern erhalten habe, insbesondere von jenen, die westlich der Hauptstrasse wohnen. Doch es sei derzeit noch zu früh, um zu diskutieren und schon «auszurufen», sagte Roth. Erst gelte es, die Stadt Erfahrungen sammeln zu lassen und diese auszuwerten. Im November wolle man dann eine Veranstaltung mit dem Stadtrat im Quartier dazu machen. Stadträtin Dorena Raggenbass konnte bereits verraten, dass eine erste Verkehrsmessung ergeben habe, dass nur noch 5500 statt 8000 Durchfahrten tägliche durch den Boulevard verzeichnet wurden. Aber auch sie bat um Geduld, bis die Zahlen verlässlich erhoben und Umfragen bei den Geschäftsinhabern ausgewertet worden sind.

Die Stadträtin stellte im Anschluss an die Versammlung des Quartiervereins das «Kult-X» im Schiesser-Areal vor. Das Projekt habe mit der zweijährigen Pilotphase nun endlich Fahrt aufgenommen. Im nächsten Jahr soll nun der «grosse Entscheid» folgen. Die Tendenz gehe dazu, das Kulturzentrum schrittweise zu entwickeln und die Mischnutzung soll erhalten bleiben. (ubr)

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