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KREUZLINGEN: Versuch mit offenem Ende

Ab 12. Februar gilt auf dem Boulevard ein neues Verkehrsregime. Die Umsignalisation wird ­probeweise für ein Jahr eingeführt. Die Verantwortlichen der Stadt rechnen mit einigen Anfangsschwierigkeiten.
Martina Eggenberger Lenz
Stadtrat Ernst Zülle und Sandro Nöthiger, Leiter Tiefbau, erläutern die Pläne. (Bild: Martina Eggenberger Lenz)

Stadtrat Ernst Zülle und Sandro Nöthiger, Leiter Tiefbau, erläutern die Pläne. (Bild: Martina Eggenberger Lenz)

Martina Eggenberger Lenz

martina.eggenberger@ thurgauerzeitung.ch

Nach den Skiferien läuft der Verkehr im Zentrum anders. Die Kreuzlinger müssen ihre gewohnten Wege verlassen und sich neu orientieren. Dass das nicht allen leicht fallen wird, ist auch Stadtrat Ernst Zülle bewusst. Das neue Verkehrsregime ist nicht sein Kind. Dennoch ist er jetzt dafür zuständig. «Die Signalisationsänderung ist das Resultat der am runden Tisch ausgearbeiteten Lösung als Alternative zur Initiative für den verkehrsfreien Boulevard», betont er. An besagtem rundem Tisch waren bekanntlich Vertreter der Detaillisten, der Anwohner, der Initianten und der Stadt dabei, um einen Kompromiss zu finden.

Der Vorschlag, der nun nach jahrelangen Rechtsstreitigkeiten wegen Einsprachen endlich umgesetzt wird, stamme nicht aus der Feder von Verkehrsexperten, erklärt Zülle weiter. Er sei lediglich von solchen geprüft worden. Sowohl der Stadtrat wie auch Sandro Nöthiger, Leiter Tiefbau, werden nicht müde zu betonen, dass es sich beim neuen Verkehrsregime um einen Versuch handle. Und dass es sehr wahrscheinlich einige Zeit dauern wird, bis die Kreuzlinger das neue System durchschauen.

Kleineres Verkehrschaos scheint vorprogrammiert

Wenn am 12. Februar die neuen Tafeln aufgestellt werden, sind an den neuralgischen Punkten auch gleich die Verkehrskadetten parat. Sie helfen den Autofahrern sich zurechtzufinden und verteilen die Info-Flyer, die übrigens auch in alle Kreuzlinger Haushaltungen versandt werden. Die Kadetten werden auch am ersten Wochenende noch im Einsatz sein. Orange Tafeln weisen zusätzlich darauf hin, dass umsignalisiert wurde. Nach drei Monaten, wenn sich das «Wirrwarr» gelegt hat, wolle man 150 Gewerbetreibende und 300 Anwohner zu ihren Erfahrungen befragen», sagt Zülle. Nach der Auswertung und allfälligen Feinanpassungen wolle man nach einem halben Jahr den Entscheid fallen, ob das Provisorium zur definitiven Lösung werden soll. Dann wäre allerdings eine erneute Auflage des Projekts notwendig. «Es ist klar, dass es bei dieser Sache Gewinner und Verlierer gibt», hält Zülle fest. Nöthiger konkretisiert: «Es wird Mehrverkehr in Quartiers Gutenberg-, Schützen- und Nationalstrasse geben.» Insofern freue er sich nicht nur, dass es nun endlich los gehe, sondern habe schon auch ein «bisschen Bauchweh».

Das sind die wichtigsten Änderungen

In Zukunft kann beim Helvetiaplatz aus Richtung Hauptzoll nicht mehr in den Boulevard hinein gefahren werden. Dort ist Einbahn signalisiert. Einbahn Richtung Boulevard gilt auch an der Schützenstrasse ab der Tankstelle. Wer von Norden kommend zur Hauptstrasse will, der muss über die Chance Nord den Löwenkreisel ansteuern oder den Schlenker über die Gutenberg-, Schützen- und Nationalstrasse machen. Aus Richtung Bärenplatz kann die Hauptstrasse hingegen, wie bisher befahren werden. Das kleine Stück Schützenstrasse zwischen Boulevard und Coop Karussell wird zur Fussgängerzone. Der Aussenparkplatz des Einkaufszentrums wird über die Sonnenstrasse erreicht. (meg)

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