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KREUZLINGEN: Treffpunkt in der Mitte

Das Pro-Komitee für das neue Stadthaus hat bereits viele Sympathisanten gefunden. Gemeinsam wollen die Befürworter in den nächsten Wochen Überzeugungsarbeit leisten.
Martina Eggenberger Lenz
Sie rühren die Werbetrommel für das neue Stadthaus: Befürworter präsentieren beim Dreispitz ihr Abstimmungsplakat. (Bild: Reto Martin)

Sie rühren die Werbetrommel für das neue Stadthaus: Befürworter präsentieren beim Dreispitz ihr Abstimmungsplakat. (Bild: Reto Martin)

KREUZLINGEN. In fünf Wochen stimmen die Kreuzlingerinnen und Kreuzlinger über den Kredit für den Neubau des Stadthauses mit Tiefgarage und Festwiese auf dem Bärenplatz ab. Mitte September ist erstmals ein Pro-Komitee um eine siebenköpfige Kerngruppe an die Öffentlichkeit getreten. Gestern feierte es zusammen mit Gleichgesinnten den Start der Abstimmungskampagne.

Wie Christian Lohr erklärt, wurde aus organisatorischen Gründen der «Verein Freunde lebendiges Kreuzlingen» gegründet. Der Name sei so gewählt, weil sich die Mitglieder eine lebendige Stadt wünschen würden, begründet er.

Zusammenrücken bringt Vorteile

Der Kreis um das Kern-Komitee sei seit der Gründung stark gewachsen. Momentan gebe es mehr als hundert Sympathisanten. «Das beweist, dass unsere Idee greift», freut sich der Nationalrat. Er kämpft für das Stadthaus, weil es «das richtige Projekt zum richtigen Zeitpunkt» ist und den Kreuzlingern zugutekommt. «Es ist nicht für die Auswärtigen, die sich dann finanziell doch nicht beteiligen wollen.»

Als Slogan hat das Komitee «zämecho!» gewählt. Das sei auf ganz verschiedene Arten zu verstehen. Die städtischen Dienstleistungen würden zusammen- geführt, in der Tiefgarage die Autos und auf der Festwiese die Menschen, erklärt Monica Müller. René Zweifel sagt, das Motto «zämecho!» gelte auch für die zwei Körperschaften Stadt und Schule. Die neue räumliche Nähe sei in der Zusammenarbeit ein klarer Vorteil. Jürg Kocherhans hält fest, dass man im neuen Stadthaus die Verwaltung aus den sanierungsbedürftigen Alt-liegenschaften zusammenführe. «So erhalten wir eine wirtschaftliche Lösung für die nächsten Generationen.» Und Christian Witzig betont, dass der lange evaluierte Standort neben dem Dreispitz, der Kirche St. Ulrich und in der Nähe zu den Geschäften der richtige sei.

Abstimmungskampf ist kein Spaziergang

Die Plakate, die ab heute hängen, und auch die Flyer, die nun gestreut werden, sind in modernen, fröhlichen Farben gehalten. Das Komitee wird an Veranstaltungen präsent sein und über sein Anliegen informieren, zum Beispiel mit einem Stand am Dreispitz-Jubiläum. «Es ist uns klar, dass der Abstimmungskampf kein Spaziergang wird», sagt Christian Lohr. Es brauche jede Stimme, wenn man die Abstimmung am 27. November mit einem klaren Mehr gewinnen wolle. Dazu sei noch viel Überzeugungsarbeit in persönlichen Gesprächen mit Mitbürgern nötig.

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