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KREUZLINGEN: «So war’s am Ende keine Hexerei»

In ihrer Neujahrsansprache zog Vizestadtpräsidentin Dorena Raggenbass eine positive Bilanz über die Zeit der Vakanz im Stadthaus. Sie bedankte sich für die Solidarität aller Beteiligten.
Urs Brüschweiler
Rück- und Ausblick: Dorena Raggenbass begrüsste die Besucher zum Neujahrsempfang der Stadt Kreuzlingen im Seemuseum. (Bild: Reto Martin)

Rück- und Ausblick: Dorena Raggenbass begrüsste die Besucher zum Neujahrsempfang der Stadt Kreuzlingen im Seemuseum. (Bild: Reto Martin)

«Wir haben es gut gemeistert, ich meine sogar sehr gut.» Für Vizestadtpräsidentin Dorena Raggenbass ging ein turbulentes Jahr zu Ende. Nach dem Rücktritt von Andreas Netzle befand sie sich als seine Stellvertreterin plötzlich in oberster Verantwortung. «Das hat einiges herumgewirbelt.» Am Berchtoldstag durfte sie nun zum ersten und wahrscheinlich auch zum letzten Mal die Begrüssungsworte zum neuen Jahr an die Kreuzlinger Bevölkerung richten. Sie nutze die Gelegenheit für eine sehr persönliche und positiv gefärbte Ansprache.

Etwa 150 Personen waren zum städtischen Empfang ins Seemuseum gekommen. Kaminfeger Walter Tanner war für die nötige Portion Glück im 2018 zuständig, Kurt Lauers Jazz Trio sorgte für die Musik und der Stadtrat mit Unterstützung der Verwaltung kredenzte einen feinen Apéro.

«Wir haben viel Vertrauen gespürt»

Gespannt hörten die Besucher dann Dorena Raggenbass zu. Wichtige Entscheide seien 2017 gefallen. Neben den politischen auch jene des Stadtpräsidenten für ein neues Leben. «Das war nicht einfach für uns.» Es sei nicht selbstverständlich gewesen, dass nach dem Rücktritt alle solidarisch an einer guten Übergangslösung mitgearbeitet hätten. Das Team im Stadtrat habe jedoch von allen Seiten Vertrauen geschenkt bekommen. «Das haben wir gespürt.» So hätte die Vizestadtpräsidentin auch eine Umstellung in ihrem Privatleben, die eine gewisse Belastung darstellte, meistern können. «Dank guter Begleitung war das alles am Ende kein Hexenwerk.»

Einen Entscheid habe es 2017 auch im Hinblick auf den nächsten Stadtpräsidenten gegeben, jedoch keinen eindeutigen. «Ich gehe davon aus, dass wer so gut abschneidet, die Wahl auch verdient hat», sagte Dorena Raggenbass. Sie meinte damit natürlich Stadtschreiber Thomas Niederberger, der am 21. Januar als einziger Kandidat zum zweiten Wahlgang antritt. Lob erhielten von ihr auch die Nachbargemeinden und die Schulbehörden, die beim Ausbau des Egelsee-Bades hervorragend mitzögen. Für Letztere sei die Situation mit der Krankheit von Schulpräsident René Zweifel nicht einfach. Mit einem motivierenden und die Kreuzlinger Identität betonenden Ausblick schloss sie ihre Rede und erhielt viel Zuspruch.

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