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KREUZLINGEN: So war das damals im Grenzland-Stadion

Daniel Kessler gewinnt für seine Aufarbeitung der Geschichte eines einstigen Fussballplatzes den Erinnerungspreis der Deutschen Akademie für Fussball-Kultur.
Daniel Kessler beim Studium alter Dokumente. (Bild: PD)

Daniel Kessler beim Studium alter Dokumente. (Bild: PD)

Seit vielen Jahren beschäftigt sich Daniel Kessler mit der Geschichte des von 1931 bis 1959 existierenden Grenzland-Stadions an der Konstanzerstrasse. Besonders die damals ausgetragenen Nachtspiele gegen internationale Konkurrenz lockten Scharen von Fussballfans nach Kreuzlingen. Bis zu 50000 Zuschauer strömten jährlich an die Konstanzer­strasse, um den damaligen Schweizer Fussball-Amateur-Meister FC Kreuzlingen gegen Vereine aus ganz Europa spielen zu sehen.

Recherche in Archiven und bei Hobby-Historikern

Daniel Kessler aus Berg ist ehemaliges Vorstandsmitglied des FC Kreuzlingen und unterstützt den Verein nach wie vor tatkräftig. Er befragte Zeitzeugen, recherchierte in Archiven und arbeitete mit einem Netzwerk von Fussball-Hobbyhistorikern zusammen, um die Geschichte des damals in der zweithöchsten Liga spielenden FC Kreuzlingen aufzuarbeiten. Dabei entstanden zahlreiche Geschichten über den damaligen Verein und seine Protagonisten, aber auch Erinnerungsstücke wie Nachdrucke von Matchprogrammen, eine Erinnerungsbande am aktuellen Spielort des FC Kreuzlingen im Hafenareal, ein Vereinsarchiv und eine Festschrift zum 111-jährigen Jubiläum des Vereins. Ausserdem berichtet Kessler wöchentlich auf seinem Blog hafetschutter.ch über alte und junge Geschehnisse des Kreuzlinger Fussballs.

Die Fussball-Erinnerung des Jahres

Nun wurde seine grosse Arbeit gewürdigt: Die Deutsche Akademie für Fussballkultur wählte dieses Engagement unter 30 Bewerbern im deutschsprachigen Raum zur «Fussball-Erinnerung des Jahres» aus. Der mit 5000 Euro dotierte und von der Easy-Credit-Bank gestiftete Preis wird Daniel Kessler, gemeinsam mit den Preisträgern weiterer vier Kategorien, am kommenden Freitag an der Gala «Deutscher Fussball-Kulturpreis 2017» in der Nürnberger Tafelhalle überreicht. Die Verleihung wird von Katrin Müller-Hohenstein («das aktuelle sportstudio») moderiert, die Laudatio für das Kreuzlinger Siegerprojekt hält Christof Siemes, Kulturreporter der «Zeit» und Autor von «Das Wunder von Bern». Am selben Abend wird auch der spanische Weltmeister-Trainer Vicente del Bosque einen Preis erhalten. (red)

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