Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

KREUZLINGEN: Sie singen über Dankbarkeit

Die Berner Jodler haben das Publikum mit einem volkstümlichen Nachmittag unterhalten. Beim Theaterstück «Früsch verlügt» gab es viel zu lachen.
Die Berner Jodler werden von Ueli Liniger am Alphorn begleitet. (Bild: Manuela Olgiati)

Die Berner Jodler werden von Ueli Liniger am Alphorn begleitet. (Bild: Manuela Olgiati)

Die Jauchzer von Jodlerin Monika Schlegel erklingen im Saal. Der Funke springt schon zu Beginn auf das Publikum über. «Bravo», ruft jemand, Applaus folgt. Der volkstümliche Nachmittag der Berner Jodler Kreuzlingen im evangelischen Kirchgemeindehaus am Sonntag ist beliebt. Von «Dankbarkeit» spricht Dirigentin Luzia Bösch. Zu diesem Thema führt sie charmant durch das Programm. Mit «Danke wei mir» von Ueli Zahnd stimmen die zwölf Jodler und fünf Jodlerinnen ihr erstes Lied an. Zuvor hat Jodler und Büchelbläser Ueli Liniger musikalische Klänge gespielt. Zum Abschluss gibt er auf dem Alphorn ein kleines Konzert. Dass zum Danke sagen auch das Schenken sowie die Freundschaft zählen, davon singen die Jodler mehrmals. Es sind Lieder wie «Deheim», das sie dem Präsidenten Werner Mazenauer widmen.

Im Publikum sind Delegationen anderer Jodelclubs in ihren Trachten anzutreffen. «Das Schweizer Brauchtum gefällt mir», sagt Franziska Mayer. Susanne Fankhauser lobt den stimmigen Anlass. Unter den Gästen weilt auch Ehrenmitglied Sepp Gmünder, der seit über 50 Jahren den Berner Jodlern verbunden ist. Gegründet wurde der Verein 1945 und bereits zwei Jahre später war er Mitglied des Eidgenössischen Jodlerverbandes. Heute singen bei den Kreuzlingern die Vereinsmitglieder altersdurchmischt, auch junge Leute sind mit Freude dabei. Das Jodeln sei für jedes Alter geeignet, sagt die Dirigentin und kündigt den kantonalen Jodlersonntag am 3. Juni in Schwaderloh an. Ein Besuch lohne sich deshalb auch für die Zuhörer sehr.

«Der Naturjodel Fyrabig-Jödeli gehört ebenfalls in unser Repertoire», sagt Bösch weiter. Seit 14 Jahren leitet sie den Jodelclub und lässt sich jedes Jahr ein besonderes Thema einfallen. Als Zugabe interpretieren die Jodler «Danke säge» von Tobias Herger.

Zwischen den Liedern feiert die Zithergruppe Gartehüsler aus Bürglen unter der Leitung von Silvia Hutterli ihren gelungenen Auftritt. Die Begeisterung im Saal hält ebenso zum herrlichen Lustspiel «Früsch verlügt» im zweiten Teil des Programmes. Dieses wird traditionellerweise vom Jodelclub Sulgen aufgeführt.

Manuela Olgiati

kreuzlingen

@thurgauerzeitung.ch

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.