KREUZLINGEN: Picknick in zwei Ländern

Die Kunstgrenze besteht seit zehn Jahren. Das Jubiläum wird am 28. April mit einem Fest und einer langen Tafel begangen.

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Die Kunstgrenze zwischen Kreuzlingen und Konstanz besteht aus Tarot-Skulpturen. (Bild: Reto Martin)

Die Kunstgrenze zwischen Kreuzlingen und Konstanz besteht aus Tarot-Skulpturen. (Bild: Reto Martin)

Weltweit werden Mauern errichtet und Grenzen geschlossen. Die Kunstgrenze hingegen ist offen und feiert am 28. April das 10-Jahr-Jubiläum. Mit einer grenzüberschreitenden Tafel verwandelt sich die Kunstgrenze in einen Ort der Begegnung: Mit offenen Menschen, hochkarätigem Jazz und Ansprachen des Kreuzlinger Stadtpräsidenten Andreas Netzle und des Konstanzer Oberbürgermeisters Uli Burchardt, wie es in einer Mitteilung der ­Johannes-Dörflinger-Stiftung heisst. Die Kunstgrenze hat aus einer trennenden Grenze eine verbindende gemacht. Die Picknicks während des Festes sind beliebt, die Plätze schnell ausgebucht. Die Teilnehmer bewirten sich gegenseitig mit mitgebrachtem Speisen und Getränken und erlauben einen Blick über den Tellerrand. Die damals Verantwortlichen der Kunstgrenze, Josef Bieri und Horst Frank, werden ebenfalls anwesend sein. Für den Künstler Johannes Dörflinger ist die Kunstgrenze ein Symbol der Hoffnung. «Eine Hoffnung auf Leben ohne Zaun. Eine Hoffnung auf den Dialog mit den Skulpturen. Eine Hoffnung auf eine stille Kunst mit dem See.» Das Kunstgrenze-Jubiläum wird von der Dörflinger-Stiftung zusammen mit dem Internationalen Bodensee-Club organisiert. (red)

Reservation:

Plätze für die Tafel am Jubiläum können unter www.kunstgrenze.org/jubilaeum reserviert werden.