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KREUZLINGEN: Neues Haus, neue Angebote

Nach Problemen mit dem Baugrund sind die Arbeiten am SBW Talent Campus wieder auf Kurs. Die Privatschule plant für nächsten Sommer neue Angebote: unter anderem ein Langzeit-Gymnasium.
Urs Brüschweiler
Bauen für die Bildung: SBW Verwaltungsratspräsident und Gesamtleiter Reto Ammann und Geschäftsleitungsmitglied Christoph Bornhauser. (Bild: Urs Brüschweiler)

Bauen für die Bildung: SBW Verwaltungsratspräsident und Gesamtleiter Reto Ammann und Geschäftsleitungsmitglied Christoph Bornhauser. (Bild: Urs Brüschweiler)

KREUZLINGEN. «Bisher haben wir gegraben. Ab jetzt geht es in die Höhe», sagt Thomas Woern. Ein halbes Jahr nach Baubeginn für den SBW Talent Campus an der Seestrasse und einigen Schwierigkeiten mit dem Untergrund sei man wieder auf Kurs, berichtet der Bauleiter des Generalunternehmers Forster & Burgmer AG. Nicht nur der Spatenstich im vergangenen März war verregnet, auch im folgenden April gab es heftige Niederschläge. Dies führte dazu, dass eine der Spundwände eingedrückt worden war. «Wir haben die Verzögerung aufgeholt und sind jetzt wieder voll im Zeitplan», bestätigt auch Bauherr Reto Ammann. Der Verwaltungsratspräsident und Gesamtleiter der SBW Haus des Lernens erzählt, dass für den weiteren Baufortschritt nun ein riesiges Zelt aufgebaut werde, damit die Holzdecken bei der Montage nicht nass werden. «Bis Weihnachten versuchen wir, den Rohbau fertig zu haben.» Für das nächste Schuljahr soll der Neubau, in den die Privatschule rund 14 Millionen Franken investiert, bezugsbereit sein.

Ein Novum im Thurgau

Im nächsten Sommer öffnet das innovative Bildungsgebäude seine Türen. Bereits bekannt war, dass die Nationale Elite Sportschule (NET), das Sport-KV und die International School Kreuzlingen-Konstanz (ISKK) dann hier unter einem Dach vereint werden. Alle drei sind Angebote der SBW Haus des Lernens und waren bisher auf verschiedene Häuser in Kreuzlingen verteilt. Doch mit dem neuen Campus möchten CEO Reto Ammann und Geschäftsleitungsmitglied Christoph Bornhauser noch weitere Bildungsangebote lancieren, wie sie am Dienstag bei einer Baustellenbesichtigung bkanntgaben.

«Ein Novum im Thurgau ist das erste Langzeit-Gymnasium in dem Kinder und Jugendliche bereits ab der fünften Klasse auf ihrem persönlichen Weg gefördert werden», sagt Ammann. Bisher sei dies in den meisten Kantonen erst ab der siebten Klasse möglich. Eine individualisierte und flexibilisierte Ausbildung für Kinder und Jugendliche die stark gefördert werden wollen auf dem Weg zur Matura. Ammann rechnet mit etwa 15 Schülern im ersten Jahrgang, das Bedürfnis sei vorhanden. Dieses Angebot komme – dank Möglichkeit eines internationalen Abschlusses – auch Jugendlichen aus Deutschland entgegen.

Ersatz für das zehnte Schuljahr

Nach der Aufhebung des Brückenangebots (10. Schuljahr) in Kreuzlingen durch den Kanton will die Privatschule mit SBW Futura diese Lücke wieder schliessen. Es sei aber nicht so, dass das Berufsfindungsjahr, das die SBW in Romanshorn im Auftrag des Kantons anbietet, umziehe. Das sei ein zusätzliches Angebot.

Auch für Schüler im Sekundarschulalter, die nicht Spitzensportler sind und entsprechend nicht die NET besuchen können, öffnet sich die Privatschule. Mit SBW Secundaria steht künftig ein entsprechendes Angebot zur Verfügung.

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