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KREUZLINGEN: Nahe bei den Leuten

Das Offene Atelier der Stiftung Mansio bietet am neuen Standort einen Ort der Kreativität und der Ruhe.
Lenka Roth, Lutz Goldbecker und Dorena Raggenbass freuen sich über den Erfolg des Offenen Ateliers. (Bild: Kurt Peter)

Lenka Roth, Lutz Goldbecker und Dorena Raggenbass freuen sich über den Erfolg des Offenen Ateliers. (Bild: Kurt Peter)

«Dass wir uns hier treffen dürfen, ist nicht selbstverständlich», erklärte Lutz Goldbecker, Mitglied der Geschäftsleitung der Stiftung Mansio am Tag der offenen Tür letzte Woche. Eine Weile sei unklar gewesen, ob und wie das Offene Atelier weitergeführt werden könne. Ein Umzug nach Weinfelden habe aufgezeigt, dass es auch in der Region Kreuzlingen einem Bedürfnis entspreche. «Eine Gruppe von Personen befasste sich mit Ideen und Lösungen für die Weiterführung und auch die Stiftung Mansio gab grünes Licht für die Übernahme.»

Es sei klar gewesen, dass die Weiterführung nicht auf dem Münsterlinger Klinikgelände erfolgen solle, meinte Goldbecker weiter. Nach einer umfangreichen Suche seien die Räumlichkeiten an der Hauptstrasse 22 in Kreuzlingen ausgewählt worden. «So haben wir uns den Wunsch erfüllt, möglichst nah am Zentrum zu sein». Ausserdem sei der neue Standort sehr gut mit dem öffentlichen Verkehr erschlossen. Sein Dank ging auch an das kantonale Sozialamt: «Es wurde nach Lösungen und nicht nach Problemen gesucht».

Sie freue sich über die offenen, hellen und freundlichen Räume, sagte Leiterin Lenka Roth. «Das ist es, was wir unseren Atelierbesuchern vermitteln: einen unbürokratischen Einstieg und eine unkomplizierte, freundliche Teilnahme». Das inhaltliche Angebot umfasse das bildnerische Arbeiten mit verschiedenen Materialien. Aber auch andere Tätigkeiten wie Schreiben, Töpfern, Handarbeiten, oder Musizieren seien möglich.

Ein Ort für Menschen in schweren Lebensphasen

«Zielgruppe sind Menschen in schweren Lebensphasen oder mit einer chronischen, psychischen Erkrankung», führte Roth aus. Das könne nach einem Klinikaufenthalt als Übergang ins Privat- oder Berufsleben sein. «Wir sind hier nett und offen empfangen worden, Menschen kommen spontan herein und fragen nach.» So sei das Team zuversichtlich, hier einen geeigneten Platz zu haben, in einem guten Austausch mit Kreuzlingen.

Das Atelier mache es möglich, miteinander kreativ zu arbeiten, sagte Vize-Stadtpräsidentin Dorena Raggenbass. Ausserdem sei es ein Ort, an dem sich früher ein Restaurant befand, schon viel passiert sei. Das Atelier habe Wirkung und sie hoffe, «dass wir hier einmal eine Ausstellung besuchen können».

Kurt Peter

kreuzlingen@thurgauerzeitung.ch

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